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Ingwerlimonade

Das Rezept für diese frische Ingwerlimonade ist denkbar einfach. Am besten verwendest Du dafür eine leere Milchflasche aus Glas o.ä.

Zutaten für Ingwerlimonade:

ca. 2-3 cm einer frischen Ingwerwurzel
½ unbehandelte Zitrone
2 TL hellen Rohrzucker
1 Liter (Mineral-)Wasser

Zubereitung der Ingwerlimonade:

Den Ingwer waschen. Mit einer groben Reibe reiben. Den geriebenen Ingwer in eine verschließbare Glasflasche (1 Liter) geben. ½ unbehandelte Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit 2 Teelöffel Rohrzucker ebenfalls in die Flasche geben. Mit (Mineral-)Wasser auffüllen und 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Abseihen und kalt servieren.

Erdbeeren mit Espressogelee

Vor einigen Jahren haben wir mal in Japan Erdbeeren mit Espressogelee gegessen. Nun haben wir mit dieser überraschenden Kombination weiter experimentiert. Die Zubereitung dieses Nachtischs ist super easy. Allerding dauert es ein paar Stunden, bis der Espresso geliert ist.

Zutaten für Erdbeeren mit Espressogelee

Espresso
Blattgelatine
Zucker
Erdbeeren
Sahne

Zubereitung von Erdbeeren mit Espressogelee

Pro Nachtischportion solltest Du einen Espresso nehmen. Bei der Menge der Blattgelatine orientierst Du Dich an den Angaben des Herstellers. Zucker fügst Du nach Belieben zu.
Die Blattgelatine in kaltem Wasser kurz quellen lassen. Den Espresso zubereiten und mit etwas Zucker süßen. Die Blattgelatine aus dem Wasser nehmen und zu dem noch warmen Espresso geben. Umrühren, bis die Gelatine sich vollständig aufgelöst hat. Falls das nicht klappt, den Espresso mit der Gelatine in einem Pfännchen nochmals kurz erwärmen – aber natürlich niemals kochen. Den Espressogelee in ein Schälchen gießen. Im Kühlschrank mehrere Stunden gelieren lassen.
Die Erdbeeren waschen. Die kleineren Erdbeeren kannst Du ganz lassen, größere Erdbeeren halbieren oder vierteln.
Die Sahne schlagen.
Das Espressogelee aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Messer sorgfälig vom Rand lösen und auf einen Teller stürzen. Etwas zerkleinern und in die Dessertgläser oder Schälchen geben. Die Erdbeeren dazu geben und mit etwas Sahne garnieren. Sofort servieren.

Geflügelsalat mit Spargel

Wenn Du das nächste Mal Lust hast, eine Hähnchenkeule oder ein Hähnchenbrustfilet zu essen, könntest Du vielleicht mal ein ganzes Huhn kaufen und aus den Resten diesen Geflügelsalat mit Spargel zubereiten. Dafür kannst Du sowohl ein gegrilltes, als auch ein gekochtes Hähnchen verwenden. Für dieses Rezept brauchst Du übrigens keinen Spargel der Handelsklasse A. Wir haben sogenannten Spargelbruch verwendet.

Zutaten für Geflügelsalat mit Spargel:

gekochtes oder gegrilltes Hähnchenfleisch, klein geschnitten oder in Fasern gerissen
Spargel
gesalzene Kapern
Essiggurken
Stangensellerie
Radieschen
Dill

Zutaten für Dressing:

Mayonnaise
Senf
Olivenöl
Essig
Sojasauce
Knoblauch
Pfeffer
Salz

Zubereitung des Geflügelsalats mit Spargel:

Das Geflügelfleisch klein schneiden oder von Hand in Fasern reißen. Die Salzkapern kurz wässern, abtropfen lassen und klein schneiden. Essiggurken, Stangensellerie, Radieschen und Dill klein schneiden und zu dem Geflügelfleisch geben.

Den Spargel schälen. In Salzwasser mit einem Schluck Essig und einem Lorbeerblatt bissfest kochen. Den Spargel abschrecken und in Stücke schneiden.

Das Dressing aus Mayonnaise, Senf, Olivenöl und Essig zubereiten. Knoblauch pressen und dazu geben. Mit Sojasauce, Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing sollte im Endeffekt ziemlich würzig sein, weil Deine Salatzutaten eher mild sind und ruhig etwas Schärfe vertragen können.

Das Dressing zu dem Fleisch geben und alles mischen. Am Ende den Spargel dazu geben und alles noch einmal sorgfältig wenden.

Tipp: Falls Du den Salat nicht gleich essen willst, empfehlen wir Dir, das Dressing ohne Öl zuzubereiten. Das Öl gibst Du dann stattdessen als erstes separat über das Geflügelfleisch und die anderen Zutaten. Den Salat wenden und erst dann das Dressing dazu geben. Mit diesem einfachen Trick vermeidest Du, dass das ganze Dressing aufgesogen wird.

Spargel mit Blauschimmelkäse

Für dieses Rezept haben wir Fourme d’Ambert verwendet. Du kannst natürlich auch einen anderen Blauschimmelkäse verwenden.

Zutaten:

Grüner Spargel
Blauschimmel Käse, z.B. Fourme d’Ambert
Olivenöl
Malzessig
Grobes Meersalz
Pfeffer

Zubereitung von Spargel mit Blauschimmelkäse:

Den Backofen auf ca. 200 bis 220 Grad vorheizen. Den grünen Spargel waschen und die harten Enden abschneiden. Den Spargel in eine Gratinform legen. Den Spargel mit Olivenöl und Malzessig beträufeln und mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen. Den Spargel wenden, damit Du sicher bist, dass der Spargel wirklich gut einmariniert ist.

Den Spargel ca. 10 Minuten backen. Den Blauschmimmel Käse in kleine Würfel schneiden und evtl. mit einer Gabel zerdrücken. Bezüglich der Menge des Käses kannst Du dosieren, ob Du den Geschmack des Blauschmimmelkäses recht dominant haben möchtest oder ihn eher wie ein Gewürz dosierst. Den Spargel aus dem Ofen nehmen und einmal in der Form sorgfältig wenden. Den Blauschmimmelkäse über dem Spargel verteilen. Den Spargel ca. 5 Minuten weiter backen. Servieren und gleich aufessen.

Involtini

Involtini heißt Rouladen – wobei Involtini in der italienischen Küche deutlich kleiner sind als die gute alte Rinderroulade.

Der Kreativität, was Du da so alles einwickelst, sind an sich keine Grenzen gesetzt. Wir haben hier ein Rezept mit grünem Spargel. Für die Zubereitung brauchst Du außerdem Küchengarn.

Zutaten für Involtini:

Schweineschnitzel, dünn geschnitten
pro Schnitzel 2 Stangen grünen Spargel und
1 Scheibe Parmaschinken
Rosmarin
Pfeffer
Olivenöl
Weißwein trocken
Sahne
Sojasauce

Zubereitung:

Die Schnitzel solltest Du Dir vom Metzger sehr dünn schneiden lassen. Du kannst sie evtl. zusätzlich noch dünn klopfen.

Schnitzel mit Rosmarin und schwarzem Pfeffer würzen. Den Parmaschinken drauf legen. Den Spargel im hinteren Bereich evtl. schälen – das hängt davon ab, wie dick bzw. frisch er ist. Die beiden Spargelstangen halbieren und auf den Parmaschinken legen. Alles sorgfältig aufrollen und mit dem Küchengarn festbinden.

Die Involtini in Olivenöl rundherum anbraten. Mit trockenem Weißwein ablöschen. Die Involtini sollten ca. 1 bis 1,5 cm tief in der Weinsauce liegen. Die Bratpfanne mit einem Deckel zudecken und die Involtini auf kleiner Flamme ca. 1/2 Std schmoren lassen. Gelegentlich wenden.

Deckel abnehmen, die Sauce mit etwas Sahne und wenig Sojasauce abschmecken. Noch kurz einmal aufkochen und servieren.