Kategorie-Archiv: Gemüse

Kartoffelgratin mit Petersilie

Petersilie essen wir meistens fein geschnitten und roh. Bei diesem Rezept werden indes ganze Blätter gratiniert. So entfaltet die Petersilie einen intensiven, süßlichen Geschmack – lass Dich überraschen. Wir haben hier neue Moorkartoffeln verwendet.

Zutaten für Kartoffelgratin mit Petersilie

festkochende Kartoffeln
Champignons
großblätterige Petersilie
Butter
Sahne
Parmesan
Ei
Pfeffer
Salz

Zubereitung des Kartoffelgratins mit Petersilie

Die Kartoffeln mit einer Gemüsebürste reinigen. Die schadhaften Stellen abschneiden. Die Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Champignons mit einem Messer reinigen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Blätter der Petersilie abzupfen, waschen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Kartoffelscheiben, Petersilienblätter und Champignonscheiben in die Gratinform schichten. Das Ei mit der Sahne verquirlen, mit Pfeffer und Salz würzen. Alles über den Kartoffelgratin gießen. Den Parmesan reiben.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 35 Min. überbacken. Den geriebenen Parmesan über den Kartoffelgratin streuen. Nochmals 2-3 Minuten überbacken, bis der Parmesan geschmolzen ist.

Spargelspalten mit Schnittlauch

Für dieses Spargelrezept haben wir Spargelbruch verwendet. Die Spargelspalten werden in Butter angebraten – was für den Geschmack natürlich entscheidend ist. Die Zubereitung der Spargelspalten, dauert nur ein paar Minuten. Das Rezept ist als Beilage oder Vorspeise geeignet.

Zutaten für Spargelspalten mit Schnittlauch

weißen oder violetten Spargel
Zitrone mit unbehandelter Schalte
Butter
Schnittlauch
Salz
Pfeffer

Zubereitung der Spargelspalten mit Schnittlauch

Spargel schälen und längs in dünne Spalten schneiden. Die Spargelspalten in Butter kurz anbraten, dabei soll der Spargel unbedingt bissfest bleiben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Zesten der unbehandelten Zitrone dazu geben. Auf einer Platte anrichten und mit Schnittlauch garnieren. Lauwarm oder kalt servieren.

Rote Bete mit Thymian

Hier findest Du eine einfache Vorspeise oder Beilage aus roter Bete, die Du kalt oder lauwarm essen kannst. 1 Knolle rote Bete reicht für ca. zwei Portionen.

Zutaten für rote Bete mit Thymian:

rote Bete
Olivenöl
Saft ½ Zitrone
Muskat
Pfeffer
Salz
frischer Thymian

Zubereitung von roter Bete mit Thymian:

Rote Bete schälen und in feine Scheiben schneiden. Portionenweise in Olivenöl beidseitig scharf anbraten. In Lagen  in einer Schale anrichten und mit Muskat, Pfeffer, Salz und frischen Thymianblättern würzen. Saft einer halben Zitrone darüber gießen und die rote Bete nochmals sorgfältig in der Marinade wenden.

 

Gelbe Bete Carpaccio

Im Herbst kannst Du auf dem Markt und in gut sortierten Gemüsegeschäften neben der handelsüblichen roten Bete auch gelbe Bete finden. Wenn diese noch frisch und knackig ist, kannst Du damit ohne viel Aufwand einen rohen Carpaccio zubereiten, der sich als Vorspeise oder Beilage eignet.

Zutaten für gelbe Bete Carpaccio:

gelbe Bete
Kürbiskerne
Thymian
Olivenöl
Zitrone
grobes Meersalz
Pfeffer

Zubereitung des gelbe Bete Carpaccio:

Die gelbe Bete schälen und mit einem Gemüsehobel oder einer Schneidemaschine in sehr dünne Scheiben schneiden. Die dünnen Scheiben der gelben Bete auf Tellern portionsweise anrichten. Olivenöl, Zitronensaft und Pfeffer zu einem Dressing verquirlen. Über die dünn geschnittenen Scheiben gelber Bete träufeln und den Carpaccio ca. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Die Kürbiskerne in einer Bratpfanne mit etwas Olivenöl kurz rösten. Blätter des frischen Thymians, grobes Meersalz und die gerösteten Kürbiskerne auf dem Carpaccio verteilen.

Auberginen mit Tomaten

Für dieses Gericht solltest Du wenn möglich eher festere Tomaten verwenden. Ideal ist es, wenn die Auberginen und Tomaten einen halbwegs ähnlichen Durchmesser haben.

Zutaten für Auberginen mit Tomaten:

Auberginen
Tomaten
Parmesan
Olivenöl
Salz
Oregano

Zubereitung von Auberginen mit Tomaten:

Die Auberginen in dünne Scheiben schneiden. Einsalzen und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann mit Küchenpapier das Salz abwischen. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Tomaten- und Auberginenscheiben abwechselnd in eine feuerfeste Form schichten. Mit Oregano und etwas Salz würzen. Mit Olivenöl beträufeln. Im Backofen bei ca. 200 Grad ca 15 bis 20 Minuten backen. Parmesan über die Tomaten- und Auberginenscheiben reiben. Weitere 5 bis 10 Minuten backen.

Kartoffelsalat mit Kernöl

Hast Du schon mal Kürbiskernöl gekostet? Kernöl ist ursprünglich eine steirische Spezialität. Inzwischen kannst Du dieses dunkle, kostbare und vor allem schmackhafte Öl in vielen Geschäften zu kaufen.

Zutaten für Kartoffelsalat mit Kernöl:

festkochende Kartoffeln
Radicchio
frischen Dill
Kernöl
Apfelessig
Senf
Pfeffer
Salz

Zubereitung von Kartoffelsalat mit Kernöl:

Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser kochen. Achte darauf, dass Du sie nicht zu lange kochst, sie sollten unbedingt noch bissfest sein.

Während die Kartoffeln kochen, kannst Du die weiteren Zutaten vorbereiten:  Den Radicchio waschen und in feine Streifen schneiden. Den frischen Dill waschen und grob hacken. Und natürlich das Dressing vorbereiten: Senf, Essig sowie Pfeffer und Salz verquirlen.

Die Kartoffeln kurz in kaltem Wasser abschrecken, damit Du sie schälen kannst. Es ist aber durchaus wünschenswert, dass die Kartoffeln noch lauwarm sind – denn dies wird Deinen Kartoffelsalat umso schmackhafter machen. Die geschälten Kartoffeln in dickere Scheiben schneiden. Dann das Kernöl über die Kartoffelscheiben gießen und den Kartoffelsalat einmal sorgfältig wenden. Wenn Du das so machst, wird Dein Kartoffelsalat am Ende sehr viel saftiger sein, da das Kernöl auf den Kartoffelscheiben verhindert, dass die Kartoffeln das gesamte Dressing aufsaugen.

Den Radicchio, Dill und dann auch das Dressing zum Kartoffelsalat geben. Alles noch einmal sorgfältig wenden und ca. 5 Minuten stehen lassen, bevor Du den Kartoffelsalat servierst.

Hash Browns mit grünem Spargel

Hash Browns sind geriebene und gebratene Kartoffeln – gewissermaßen die amerikanischen Verwandten der guten alten Schweizer Rösti.

Zubereitung :

Pro Portion benötigst Du:
2-3 mittelgroße festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
4 Stangen grünen Spargel
100g jungen Spinat
Mozzarella
Olivenöl
Butter
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung von Hash Browns mit grünem Spargel:

Zwiebel in Ringe schneiden. Die harten Enden der Spargelstanden abschneiden und den Spargel in feine Stückchen schneiden. Den Spinat waschen und gut abtropfen.

Die feingeschnittene Zwiebel in einer Bratpfanne mit Olivenöl andünsten. Die Spargelstückchen dazu geben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Spinat dazu geben und alles nochmals kurz wenden, bis der Spinat zusammen fällt. Die Pfanne vom Herd nehmen und etwas schräg stellen, so dass der Gemüsesaft abrinnen kann.

Den Mozzarella klein schneiden.

Die Kartoffeln schälen und mit einer groben Reibe reiben. Die geriebenen Kartoffeln mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Die Kartoffeln mit Butter in einer beschichteten Bratpfanne anbraten. Mehrmals wenden und die Kartoffeln, wenn sie anfangen gülden zu werden, salzen. Mit einer Bratenschaufel die Kartoffeln in der Bratpfanne zu einem festen runden Fladen zusammen schieben. Das angedünstete Gemüse – möglichst ohne Flüssigkeit – auf den Kartoffeln verteilen. Die Mozzarella Stückchen auf dem Gemüse verteilen.

Zum Servieren lässt Du die Hash Browns zur Hälfte aus der Bratpfanne auf einen Teller gleiten und klappst die zweite Hälfte dann oben drauf.

Spargel mit frischen Morcheln

Wenn Du Glück hast, findest Du im Frühjahr im Wald – oder auf einem Markt – irgendwo frische Morcheln, eine Delikatesse der besonderen Art. Wir haben hier ein neues Rezept getestet und frische Morcheln mit Spargel kombiniert. Wir empfehlen Dir, Dich mit Gewürzen bei diesem Gericht zurück zu halten, damit sich das Aroma voll auf den wunderbaren Geschmack der frischen Morcheln konzentriert.

Die Mengenangaben hier ergeben vier Vorspeisen oder eine Hauptspeise für zwei Personen.

Zutaten:

800 g weißer Spargel
150 g frische Morcheln
2 Schalotten
1 unbehandelte Zitrone
Essig
Lorbeerblatt
Sahne
Butter
Salz

Zubereitung des Spargels mit frischen Morcheln:

Die Morcheln sorgfältig putzen. Die größeren Morcheln der Länge nach halbieren. Die Zwiebel fein hacken.

Den Spargel schälen und in kochendem Salzwasser, mit einem Schuss Essig und einem Lorbeerblatt bissfest kochen.

Die gehackten Schalotten in reichlich Butter andünsten. Die Morcheln dazu geben. Die Schale der Zitrone dazu reiben. Mit etwas Salz würzen. Kurz bevor Du die Morcheln servieren willst, gibst Du noch etwas Sahne dazu. Insgesamt sollten Deine Morcheln nicht länger als 4-5 Minuten gedünstet bzw. geköchelt werden.

Wenn der Spargel fertig gekocht ist, gießt Du das Wasser ab und lässt den Spargel auf einem Tuch kurz abtropfen.

Die Spargelstangen auf den Tellern anrichten und die Morchel Sauce sofort auf dem warmen Spargel servieren.

Oliven mit Blutorangenfüllung

Für kurze Zeit gibt es in den Wintermonaten Blutorangen, die besonders aromatisch sind. Hier zeigen wir Dir ein einfaches Rezept für gefüllte grüne Oliven.

Wir empfehlen Dir, große, grüne Oliven mit Kernen z.B. aus Spanien oder Griechenland zu kaufen – die schmecken einfach besser, als Oliven die entkernt schon in der Lake lagen.

Zutaten:

Große, grüne Oliven
Blutorangen
Thymian
Olivenöl
Grobes Meersalz

Zubereitung der Oliven mit Blutorangenfüllung:

Zunächst gilt es, die Oliven zu entkernen, ohne die Olive zu zerschneiden. Es gibt zwei Methoden: Entweder Du benutzt einen Kirschentsteiner. Bei uns waren die Oliven für den Kirschentsteiner etwas zu groß. Deshalb haben wir die Spitze der Oliven abgeschnitten, dadurch wurde es auch zugleich einfacher, den Olivenkern mit dem Kirschentsteiner zu entfernen. Oder Du schlitzt die Olive auf einer Seite mit einem scharfen Messer der Länge nach auf und nimmst den Kern so heraus.

Die Blutorange filetieren. Der Saft, der dabei entsteht, in einem Schälchen auffangen. Die Oliven mit den Blutorangenfilets füllen. Frische Thymianblätter über die Oliven streuen. Ein klein wenig von dem Organgensaft und etwas Olivenöl über die Oliven träufeln. Die Oliven schmecken besser, wenn Du sie jetzt 30 bis 60 Minuten stehen lässt. Kurz vor dem Verzehr streust Du noch ein paar Körner grobes Meersalz über die Oliven – Vorsicht, nicht zu viel Salz verwenden, da die Oliven ja meist selbst bereits ziemlich salzig sind.

Karottensuppe mit Quitten

Quitten sind ein Obst, das man an einem kühlen und trockenen Ort problemlos längere Zeit lagern kann. Aus Quitten lassen sich nicht nur köstliche Desserts, sondern auch herzhafte Speisen zubereiten. Hier findest Du ein neues Suppenrezept.

Zutaten:

1 kg Karotten
2-3 Quitten
3 kleinere Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
frischer Kerbel
Olivenöl
Gemüsebrühe
Sahne
Pfeffer
Salz

Zubereitung der Karottensuppe mit Quitten:

Den Kerbel fein schneiden, in einem Gläschen mit Olivenöl übergießen und 1- 2 Stunden durchziehen lassen.

Die Karotten und Quitten schälen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Die Möhren und Quitten dazu geben. Alles im Olivenöl ein paar Minuten andünsten und mit Pfeffer und wenig Salz würzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten- und Quittenwürfel weich sind.

Die Suppe etwas abkühlen lassen und mit einem Stabmixer pürieren, evtl. noch etwas nachwürzen.

Die Sahne kurz anschlagen. Die Suppe anrichten. Mit Sahne und Kerbel in Olivenöl garnieren.