Kategorie-Archiv: Saucen/Dips

Tomatenpaste mit Kapern

Aus getrockneten Tomaten kannst Du eine tolle Paste anfertigen, die sowohl als Brotaufstrich, als auch zu rohem Gemüse oder gebratenem Fleisch sehr gut schmeckt. Die getrockneten Tomaten haben ein intensives Aroma, sind aber meist sehr salzig. Deshalb empfehlen wir, die getrockneten Tomaten erst kurz aufzukochen.

Zutaten für Tomatenpaste mit Kapern

100 getrocknete Tomaten
10 cl Weißwein
2 Knoblauchzehen
1 EL eingelegte Kapern
Olivenöl
Oregano
Pfeffer

Zubereitung der Tomatenpaste mit Kapern

Den Weißwein mit ca. ½ Liter Wasser aufkochen. Die getrockneten Tomaten und 2 geschälte Knoblauchzehen dazu geben, sobald der Sud kocht. Die Tomaten ca. 2 Minuten aufkochen lassen und dann abgießen. Die Tomaten nicht ausdrücken, sondern einfach nur abgießen. Die Restflüssigkeit macht sich später ganz gut in Deiner Paste. Die Tomaten mit einem Messer in grobe Stücke schneiden. In einer Mixschüssel die Tomaten, Knoblauchzehen, Kapern und ca. 5 cl Olivenöl mischen. Mit Pfeffer und Oregano würzen. Mit dem Pürierstab alles kurz pürieren. Am besten 1 bis 2 Stunden ruhen lassen, bevor Du die Tomatenpaste bei Zimmertemperatur servierst.

Guacamole mit rohem Blumenkohl

Wir empfehlen Dir, Dein Guacamole mit reifen Avocados selbst zu machen. Das dauert nur wenige Minuten und ist unvergleichlich viel besser. Bei uns wird Guacamole meist als Dip zu Tortilla-Chips serviert. Die Kombination von Guacamole und rohem Blumenkohl mag im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich erscheinen. Geschmacklich passt das jedoch hervorragend – probier’s einfach mal aus.

Zutaten für Guacamole mit rohem Blumenkohl:

2 reife Avocados
1 Knoblauchzehe
Tabasco
Pfeffer
Salz
Schale und Saft einer Limette
frischer Blumenkohl

Zubereitung von Guacamole mit rohem Blumenkohl:

Die Avocados entkernen und schälen. Zunächst mit einem Messer in kleinere Stücke schneiden. Anschließend mit einer Gabel zu einem Mus verarbeiten. Nimm bitte nicht einen Mixer zur Hand – denn dies würde nicht nur die Konsistenz sondern auch den Geschmack sehr verändern. Es ist übrigens gar nicht nötig, dass das Mus absolut gleichmäßig fein ist. Ein paar Stückchen stören da gar nicht.
Dein Guacamole mit einem Spritzer Tabasco, einer gepressten Knoblauchzehe sowie Pfeffer und Salz würzen. Die Schale einer Limette fein reiben. Schale und Saft der Limette zu dem Guacamole geben.
Den Blumenkohl waschen und in einzelne Röschen teilen.
Blumenkohlröschen mit Guacamole servieren.

Koriandersauce mit Cashew-Kernen

Koriandersauce mit Cashew-Kernen schmeckt beispielsweise super zu Avocado oder gegrilltem Fleisch. Mit noch etwas Parmesan verwandelt sich diese Sauce auch in eine Alternative zu traditionellem Pesto.

Zutaten:

2-3 Bund frischer Koriander
100g Cashew-Kerne
1 Chilischote
1 unbehandelte Zitrone
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Die Cashew-Kerne in einer Bratpfanne rösten. Abkühlen lassen. Cashew-Kerne mit einem Messer hacken und anschließend in einem Mörser weiter verfeinern. Wie fein Du die Cashew-Kerne am Ende haben willst, ist Gemaschssache. Eigentlich ist es ganz schön, wenn da noch Caseh-Stückchen erkennbar bleiben. Den Koriander fein hacken und zu den Cashew-Kernen geben. Die Schale einer unbehandelten Zitrone fein reiben und zu der Koriandersauce geben. Olivenöl dazu geben. Die Chilischote der Länge nach aufschneiden, die Kerne entfernen. Die Chilischote fein hacken und in etwas Olivenöl kurz andünsten. Die gedünstete Chilischote zu der Koriandersauce geben. Mit Salz abschmecken. Im Kühlschrank kannst Du die Koriandersauce ca. 1 Woche aufbewahren.

Hummus mit Wasabi

Wasabi ist eine Meerrettichart, die in der japanischen Küche als scharfes Gewürz dient. Mit diesem Rezept ist eine ungewöhnliche japanisch-arabische Fusion gelungen. Try it!

Zutaten für Hummus mit Wasabi:

150g Kichererbsen
1 TL Wasabi
1 EL Tahini
Olivenöl
Saft einer halben Limette
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Wenn Du Zeit hast, ist es am besten, wenn Du die Kichererbsen ein paar Stunden einweichst und dann weich kochst. Das Weichkochen dauert ungefähr eine halbe Stunde. Danach die Kichererbsen abgießen und einen Teil des Kochwassers zurück behalten. Wenn Du es eilig hast, kannst Du auch Kichererbsen aus der Dose verwenden.

Alle Zutaten − die Kichererbsen, Wasabi, Tahini, Limettensaft, Knoblauch kein geschnitten, die Gewürze und etwas Olivenöl – mischen. Wenn Dein Hummus richtig scharf werden soll, kannst Du die Wasabimenge erhöhen. Dann mit dem Pürierstab loslegen. Für ein handelsübliches Gerät ist das eine echte Herausforderung. Gönne also Deinem Mixer auch mal eine Pause…. Wenn die Masse zu trocken wird, kannst Du entweder mehr Olivenöl oder aber einen Teil des Wassers, in dem Du die Kichererbsen gekocht hattest, dazu geben.

Chutney aus grünen Tomaten

In unseren nördlichen Klimazonen schaffen es im Spätsommer meist nicht mehr alle Tomaten, reif zu werden. Wir haben hier die Resternte grüner Cherry-Tomaten verwendet. Unabhängig davon, gibt es auch in türkischen Gemüsegeschäften gelegentlich unterschiedliche Sorten grüner Tomaten zu kaufen, die sich für dieses Chutney-Rezept eignen. Chutney aus grünen Tomaten schmeckt z.B. zu gegrilltem Fleisch, zu Pasteten oder auch zu Käse sehr gut.

Zutaten:

1 kg grüne Tomaten
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
Ingwer
Kardamom ganz
1 EL Senfmehl
2 TL Salz
200 ml Apfelessig
Gelierzucker (3:1) – Mengenangaben des Herstellers beachten
2 Chilischoten
2 Lorbeerblätter

Zubereitung Chutney aus grünen Tomaten:

Die Tomaten in Würfel schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein schneiden und zu den Tomaten geben. Mit ganzem Kardamom, Senfmehl und Salz würzen. Mit Apfelessig übergießen. Jetzt solltest Du Dein Chutney 2 bis 3 Stunden stehen lassen.

Danach mischt Du den Gelierzucker dazu, schneidest die Chilischoten fein und gibst noch 2 Lorbeerblätter dazu. Nun werden die grünen Tomaten aufgekocht, bis sie verkocht sind.

Du solltest jetzt die Lorbeerblätter aus dem Sud nehmen und das Chutney nun durch die flotte Lotte drehen. Das fertige Chutney nochmals kurz aufkochen und abschmecken. Kochend heiß in vorgewärmte Einmachgläser füllen.

Chili-Gelee

Wenn Du gerne scharfe Leckerbissen genießt, dann könnte dieses Rezept für Dich etwas sein. Wir empfehlen Dir allerdings, bei der Zubereitung Latexhandschuhe anzuziehen.

Wir haben verschiedene Sorten – Peperoncino rosso und Piri Piri – verwendet. An sich kannst Du natürlich irgendwelche roten Chilis verwenden, die Du gerade zur Hand hast.

Chili-Gelee schmeckt hervorragend zu Käse, z.B. zu Pecorino oder Manchego.

Zutaten:

400 g rote Chilis
300 g rote Paprika
Gelierzucker (3:1)
pulverisierte Zitronensäure

Zubereitung:

Zuerst: Die Handschuhe anziehen! Die Chilischoten entkernen und mit einem scharfen Messer fein hacken. Die Paprika ebenfalls entkernen und fein hacken. Das Mischungsverhältnis von Chilis und Paprika hängt davon ab, wie scharf Du das Chili-Gelee letztlich haben willst.

Beachte die Mengenangaben auf Deiner Zuckerpackung. Wir haben Gelierzucker des Typs 3:1 verwendet und etwas weniger Zucker verwendet, als der Hersteller empfiehlt. Die feingeschnittenen Chilis und Paprika mit Gelierzucker kurz aufkochen. Mit pulverisierter Zitronensäure abschmecken.

Jetzt kannst Du Dein Chili-Gelee in vorgewärmte Einmachgläser füllen und schnell verschließen.

Alternative: Wenn Du lieber eine etwas homogenere Chilipaste hast, dann kannst Du alles noch kurz mit einem Stabmixer pürieren. Wir empfehlen allerdings, das wirklich nur kurz zu machen, weil sonst die schöne Konsistenz Deiner Leckerei verloren geht.

Mayonnaise

Mayonnaise selbst zu machen, ist gar nicht so schwierig. Wir verraten Dir ein paar einfache Tricks.
Die besten Erfahrungen haben wir damit gemacht, die Mayonnaise im Mixerglas einer Küchenmaschine zuzubereiten. Es funktioniert aber auch mit einem Handmixer. Wir verwenden Sonnenblumenöl, weil es damit am einfachsten gelingt.

Zutaten:

1 Ei
Senf
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

zusätzlich auch:
Sambal Oelek
Petersilie
Gewürzgurke

Zubereitung der Mayonnaise:

Das Ei teilen und das Eigelb in das Mixerglas geben. Es macht nichts, wenn noch ein bisschen Eiweiß dabei ist. Ca. 1 Esslöffel Senf dazu geben. Das Eigelb und den Senf im Mixerglas einmal kurz verquirlen und einen Moment stehen lassen. Dann kommt die Arbeitsphase, in der Du Dich konzentrieren musst: Es gilt das Öl – hier Sonnenblumenöl – in einem dünnen Strahl langsam und gleichmäßig bei laufendem Mixer in das Mixerglas zu gießen, damit es sich nach und nach unter die Masse mischt. Dabei solltest Du den Mixer auf kleinste Stufe einstellen. Idealerweise solltest Du diesen Arbeitsprozess ohne Unterbrechung zu Ende bringen. Auf 1 Ei kannst Du ca. 150 bis 200 ml Öl untermixen. Irgendwann siehst Du, dass die Masse fest wird, dann ist die Grundmasse Deiner Mayonnaise fertig.

Die Mayonnaise aus dem Mixerglas nehmen und nun die Gewürze vorsichtig untermischen. Pfeffer und Salz brauchst Du auf jeden Fall. Hier haben wir dann außerdem etwas Sambal Oelek dazu gemischt und die Mayonnaise mit Petersilie sowie einer fein gehackten Gewürzgurke abgeschmeckt. Natürlich kannst Du auch ganz andere Varianten zubereiten – z.B. mit Zitronensaft, Knoblauch, Dill oder auch mit Curry und Ananas.

Hummus mit Roter Bete

Zugegeben – die Farbe ist krass. Aber der erdige Geschmack der roten Bete harmoniert prima mit Sesam und Kichererbsen und schmeckt als Vorspeise, Beilage oder Brotaufstrich prima. Damit das Geschmackserlebnis perfekt wird, brauchst Du zwei besondere Zutaten: Tahini, das ist eine Sesampaste, die Du in jedem türkischen oder arabischen Lebensmittelladen kaufen kannst, sowie gemahlenen Kreuzkümmel (= Cumin).

Zutaten:

150g Kichererbsen
rote Bete
Tahini
Olivenöl
Kreuzkümmel
Saft 1/2 Zitrone
Salz
Pfeffer

Zubereitung von Hummus mit Roter Bete:

Wenn Du Zeit hast, ist es am besten, wenn Du die Kichererbsen ein paar Stunden einweichst und dann weich kochst. Das Weichkochen dauert ungefähr eine halbe Stunde. Danach die Kichererbsen abgießen und einen Teil des Kochwassers zurück behalten. Wenn Du es eilig hast, kannst Du auch Kichererbsen aus der Dose verwenden.

Die Rote Bete ebenfalls weich kochen. Wenn Du es immer noch eilig hast, kannst Du natürlich auch schon vorgekochte Rote Bete verwenden. Das Mischungsverhältnis von Kichererbsen und Roter Bete bestimmt den Geschmack. Wir haben hier etwa 150g trockene Kichererbsen und zwei kleinere Knollen rote Bete verwendet. Die rote Bete in kleine Würfel schneiden.

Alle Zutaten − die Kichererbsen, rote Bete, 1 EL Tahini, Zitronensaft, die Gewürze und etwas Olivenöl mischen − und dann mit dem Pürierstab loslegen. Für ein handelsübliches Gerät ist das eine echte Herausforderung. Gönne also Deinem Mixer auch mal eine Pause…. Wenn die Masse zu trocken wird, kannst Du entweder mehr Olivenöl beimischen (= die heftige Variante) oder aber einen kleinen Teil des Wassers, in dem Du die Kichererbsen gekocht hattest, dazu geben.

Auberginen-Salsa

Garantiert aromafreie Tomaten, Gurken und so weiter – bei der Zucht von Auberginen ist es der Landwirtschaftsindustrie aus irgendwelchen Gründen offenbar bislang noch nicht gelungen, den eigenwilligen Geschmack gänzlich weg zu züchten. Insofern lässt sich aus diesem Gemüse auch eine schmackhafte Salsa zubereiten.

Zutaten:

2 Auberginen
1 Paprika
1 Knoblauchzehe
Petersilie
Oregano
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung der Auberginen-Salsa:

Die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf beiden Seiten kräftig salzen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Mit einem Küchenpapier abtrocknen. Die Auberginenscheiben in feine Würfelchen schneiden. Auberginenwürfelchen in einer Bratpfanne in reichlich Olivenöl scharf anbraten. Paprika und Knoblauch ebenfalls fein schneiden und dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Hitze reduzieren und noch ca. 1/4 Std. weiter dünsten. Am Ende die grob geschnittene Petersilie dazu mischen. Lauwarm servieren. Auberginen-Salsa hält sich aber natürlich im Kühlschrank ein paar Tage und schmeckt auch kalt prima.