Schlagwort-Archiv: Rosmarin

Eingelegte Pfifferlinge

Pfifferlinge gehören nach wie vor zu den besonders aromatischen Pilzen. Wenn Du dieses unverkennbare Aroma wenigstens für ein paar Wochen in einem Glas bewahren willst, dann empfehlen wir Dir, die Pfifferlinge in Olivenöl einzulegen. Für dieses Rezept verwendest Du vorzugsweise kleinere Pilze, die ein besonders festes Fleisch haben. Wir haben eine größere Menge Pfifferlinge gekauft. Die kleinen Pfifferlinge haben wir eingelegt, die größeren an dem Tag gleich frisch gekocht und gegessen. Falls Deine Pilze stark mit Erde verschmutzt sind, empfehlen wir Dir zunächst eine Reinigung mit Wasser und Mehl. Wie man das macht, siehst Du hier. Freilich ist eine trockene Reinigung der Pilze mit Pinsel und Messer besser – aber eben auch sehr viel zeitaufwendiger.

Zutaten für eingelegte Pfifferlinge:

Pfifferlinge
0,5 l Weißweinessig
0,5 l Weißwein
Lorbeer
Rosmarin
Knoblauch
½ TL pulverisierte Zitronensäure
Salz
Olivenöl

Zubereitung der eingelegten Pfifferlinge:

Zuerst solltest Du die Pilze sorgfältig reinigen. Dann bereitest Du den Sud vor: Essig, Weißwein, Lorbeerblätter, frischen Rosmarin, pulverisierte Zitronensäure und Salz kurz aufkochen. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchscheiben zusammen mit den Pfifferlingen in den kochenden Sud geben. Die Pfifferlinge und die Gewürze 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Dann schnell aus dem Sud nehmen und zunächst in einem Sieb abtropfen lassen. Dann die Pfifferlinge auf einem  Geschirrtuch oder Küchenpapier ausbreiten trocknen lassen. Falls Du eine größere Menge Pfifferlinge einlegen willst, empfehlen wir Dir, diese portionsweise zu kochen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie zu weich gekocht werden.

Wenn die Pfifferlinge wieder weitgehend trocken sind, schichtest Du sie zusammen mit den Gewürzen in sterile Gläser und füllst die Gläser mit Olivenöl auf. Die Pfifferlinge im Glas nochmals sorgfältig wenden, um sicher zu stellen, dass sie ganz vom Olivenöl umschlossen sind und Du keine Luftblasen mehr drin hast. Am Ende sollten die Pfifferlinge  ganz mit Olivenöl bedeckt sein.

Nun empfehlen wir Dir, die eingelegten Pfifferlinge mindestens 2 bis 3 Wochen stehen zu lassen, bevor Du eine erste Kostprobe machst.

Dinkelbrot mit Rosmarin und Kapern

Wie wäre es mit einem selbstgebackenen Dinkelbrot mit Rosmarin und Kapern?

Zutaten:

300 g Dinkelmehl hell
200 g Dinkelmehl Vollkorn
Trockenhefe
4 Zweige Rosmarin
2 EL Kapern
3 TL Salz
350 ml Wasser handwarm

Zubereitung von Dinkelbrot:

Unser Brotrezept und die Hinweise zur Zubereitung findest du hier.
Heute haben wir es so gemacht:

Das Mehl abwiegen, Salz und Hefe dazu geben. Die Rosmarinblätter von den Zweigen lösen und mit einem Messer grob hacken. Die Kapern aus der Lake nehmen und ebenfalls mit einem Messer grob hacken. Beides zu dem Brotteig dazumischen.

Wir haben den Teig diesmal mit einer Küchenmaschine durchgeknetet und das Wasser nach und nach dazugegeben. Der Teig sollte eine für einen Hefeteig relativ feuchte Konsistenz haben.

Den Brotteig zugedeckt mindestens 6 Std. stehen lassen. Wenn er länger steht, ist das natürlich kein Problem. Dann den Brotteig mit einer Teigspachtel von der Schüssel lösen und mit etwas Mehl bestäuben.

Den leeren gusseisernen Topf mit Deckel im Backofen bei 240 Grad aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Topf aus dem Ofen nehmen, innen mit etwas Mehl bestäuben und den Brotteig in den Topf geben. Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen. Dann den Deckel entfernen und 5 -10 Minuten weiter backen.

Wenn Du unsicher bist, ob Dein Brot fertig gebacken ist, nimmst Du es aus dem Topf und klopfst mit dem Finger auf den Boden des Brotes. Wenn es hohl klingt, ist Dein Brot gar.

Kartoffelgratin mit Rosmarin und Zitrone

Für dieses einfache Rezept eines Kartoffelgratins mit frischem Rosmarin und Zitrone gibt es zwei Varianten mit denselben Zutaten, die allerdings ziemlich unterschiedlich schmecken.

Zutaten:

Festkochende Kartoffeln (hier 3 große Kartoffeln)
Olivenöl
Zitrone bio mit unbehandelter Schale
Sahne
Muskat
frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Kartoffelgratins mit Zitrone:

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben (ca. 2 mm) schneiden. Die Backofenform mit Olivenöl einfetten. Die Kartoffelscheiben in die Form schichten und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Die Schale mit einem Zestenreißer feinschneiden und die Zesten über die Kartoffelscheiben verteilen. Falls Du keinen Zestenreißer hast, kannst Du die Zitronenschale auch mit einem Sparschäler abschälen und in feine Streifen schneiden. Den Rosmarin grob zupfen und über die Kartoffelscheiben streuen. Die Sahne über die Kartoffelscheiben gießen – sie sollen jedoch nicht in der Sahne schwimmen – und das Kartoffelgratin ca. 30 Minuten bei ca. 200 Grad backen. Dann den Saft der Zitrone über Dein Kartoffelgratin gießen und die Form nochmals ca. 10 Minuten in den Ofen schieben. Bei dieser Variante werden die Kartoffeln weich. Am Ende hast Du kaum mehr Flüssigkeit in der Backform. Der Geschmack von Rosmarin und Zitrone entfaltet sich köstlich.

Bei der zweiten Variante gehst Du anders vor: Du gießt den Zitronensaft von Anfang an mit in die Form. Das hat den Effekt, dass die Kartoffelscheiben bissfest bleiben – auch wenn Du das Kartoffelgratin längere Zeit im Ofen hast. Der Zitronengeschmack ist insgesamt intensiver.

Involtini

Involtini heißt Rouladen – wobei Involtini in der italienischen Küche deutlich kleiner sind als die gute alte Rinderroulade.

Der Kreativität, was Du da so alles einwickelst, sind an sich keine Grenzen gesetzt. Wir haben hier ein Rezept mit grünem Spargel. Für die Zubereitung brauchst Du außerdem Küchengarn.

Zutaten für Involtini:

Schweineschnitzel, dünn geschnitten
pro Schnitzel 2 Stangen grünen Spargel und
1 Scheibe Parmaschinken
Rosmarin
Pfeffer
Olivenöl
Weißwein trocken
Sahne
Sojasauce

Zubereitung:

Die Schnitzel solltest Du Dir vom Metzger sehr dünn schneiden lassen. Du kannst sie evtl. zusätzlich noch dünn klopfen.

Schnitzel mit Rosmarin und schwarzem Pfeffer würzen. Den Parmaschinken drauf legen. Den Spargel im hinteren Bereich evtl. schälen – das hängt davon ab, wie dick bzw. frisch er ist. Die beiden Spargelstangen halbieren und auf den Parmaschinken legen. Alles sorgfältig aufrollen und mit dem Küchengarn festbinden.

Die Involtini in Olivenöl rundherum anbraten. Mit trockenem Weißwein ablöschen. Die Involtini sollten ca. 1 bis 1,5 cm tief in der Weinsauce liegen. Die Bratpfanne mit einem Deckel zudecken und die Involtini auf kleiner Flamme ca. 1/2 Std schmoren lassen. Gelegentlich wenden.

Deckel abnehmen, die Sauce mit etwas Sahne und wenig Sojasauce abschmecken. Noch kurz einmal aufkochen und servieren.

Spargel-Focaccia

Wie man ohne viel Mühe ein luftiges, knuspriges Brot backen kann, haben wir Dir ja bereits gezeigt. Aus demselben Teig lässt sich auch eine Spargelfocaccia zubereiten, die z.B. als Beilage zu einem Salat oder zu Käse prima schmeckt.

Zutaten:

Brotteig – das Rezept findest Du hier – hier aus ca. 250 g hellem Dinkelmehl

Grüner Spargel
Cherrytomaten
Rosmarin
grobes Meersalz
Olivenöl

Zubereitung der Spargel-Focaccia:

Den Brotteig zubereiten und über Nacht bzw. mindestens 6 Stunden stehen lassen.

Den gusseisernen Topf mit Deckel im Backofen auf die unterste Schiene stellen und den Backofen auf 250 Grad vorheizen.

Ein paar Spargelstangen schälen und in kleine Stücke schneiden. Cherrytomaten in Scheiben schneiden.

Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, den gusseisernen Topf herausnehmen und etwas Mehl in den Topf streuen. Aus dem Teig mit den Händen einen runden Fladen formen und in den heißen Topf legen. Die Tomatenscheiben, die Spargelstückchen und den Rosmarin auf dem Teigfladen verteilen. Den Topf wieder auf den Deckel geben und schnell wieder in den Ofen zurück schieben.

Nach ca. 10 Minuten den Deckel vom Topf nehmen. Etwas grobes Salz auf die Spargel-Focaccia streuen und mit Olivenöl beträufeln. Die Spargel-Focaccia ohne Deckel bei ca. 220 Grad noch ca. 5 Minuten zu Ende backen.

Die Spargel-Focaccia abkühlen lassen und lauwarm oder kalt servieren.

Kalbsschnitzel mit Orangen

Es ist nicht immer leicht, unbehandelte Orangen zu finden, deren Schalen zum Verzehr geeignet sind. Damit lassen sich aber echt leckere Speisen zubereiten.

Zutaten:

Kalbsschnitzel
pro Schnitzel eine unbehandelte Orange
Weißwein
Sahne
Olivenöl
Senf
Pfeffer
Rosmarin
Salz
Sojasauce

Zubereitung von Kalbsschnitzeln mit Orangen:

Die Orangen mit Wasser abspülen und mit einem Tuch trocknen.

Mit einem Zestenreisser auf beiden Seiten der Orange feine Streifen aus der äußeren Fruchtschale schneiden. Das mittlere Drittel der Frucht sollte nicht mit abgeschält werden. Die Zesten beiseite legen.

Aus der Mitte jeder Orange jeweils vier ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Die beiden Endstücke auspressen.

Die Schnitzel in Olivenöl kurz anbraten, mit Pfeffer und Rosmarin würzen. Die Schnitzel aus der Bratpfanne nehmen und salzen. Orangensaft und etwas Weißwein in die Bratpfanne gießen. Etwas Senf dazu mischen. Die Zesten dazu geben. Die Orangenscheiben in der Sauce ca 2 Minuten köcheln lassen. Dann die Orangenscheiben umdrehen. Etwas Sahne dazu mischen und mit Sojasauce abschmecken. Die Schnitzel wieder in die Pfanne zurück geben und alles noch einmal kurz köcheln lassen. Die Orangen sind gar, wenn die Schale leicht glasig wirkt.

Beim Servieren die Orangenscheiben auf die Schnitzel legen.