Schlagwort-Archiv: Sommer

Auberginen mit Tomaten

Für dieses Gericht solltest Du wenn möglich eher festere Tomaten verwenden. Ideal ist es, wenn die Auberginen und Tomaten einen halbwegs ähnlichen Durchmesser haben.

Zutaten für Auberginen mit Tomaten:

Auberginen
Tomaten
Parmesan
Olivenöl
Salz
Oregano

Zubereitung von Auberginen mit Tomaten:

Die Auberginen in dünne Scheiben schneiden. Einsalzen und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann mit Küchenpapier das Salz abwischen. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Tomaten- und Auberginenscheiben abwechselnd in eine feuerfeste Form schichten. Mit Oregano und etwas Salz würzen. Mit Olivenöl beträufeln. Im Backofen bei ca. 200 Grad ca 15 bis 20 Minuten backen. Parmesan über die Tomaten- und Auberginenscheiben reiben. Weitere 5 bis 10 Minuten backen.

Ingwerlimonade

Das Rezept für diese frische Ingwerlimonade ist denkbar einfach. Am besten verwendest Du dafür eine leere Milchflasche aus Glas o.ä.

Zutaten für Ingwerlimonade:

ca. 2-3 cm einer frischen Ingwerwurzel
½ unbehandelte Zitrone
2 TL hellen Rohrzucker
1 Liter (Mineral-)Wasser

Zubereitung der Ingwerlimonade:

Den Ingwer waschen. Mit einer groben Reibe reiben. Den geriebenen Ingwer in eine verschließbare Glasflasche (1 Liter) geben. ½ unbehandelte Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit 2 Teelöffel Rohrzucker ebenfalls in die Flasche geben. Mit (Mineral-)Wasser auffüllen und 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Abseihen und kalt servieren.

Omelette mit Pfifferlingen

Mit diesem Rezept zeigen wir Dir, wie Du eine super luftige Omelette zubereiten kannst.

Über die richtige Methode, wie man Pfifferlinge am besten putzen soll, scheiden sich die Geister. Klar, Du kannst Dich mit Pinselchen und Messerchen ein paar Stunden zu einer gemütlichen Pilzputzsession zurück ziehen. Wenn Du darauf keine Lust hast, geht es auch schneller.  Hier findest Du den Trick.

Zutaten für 2 Portionen:

100 frische Pfifferlinge
Petersilie
1 Schalotte
3 Eier
Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Pfifferlinge putzen und in Spalten schneiden. Die Schalotte und die Petersilie klein schneiden.

Die Eier teilen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb sorgfältig unter den Eischnee ziehen.

Die Pfifferlinge in einer beschichteten Bratpfanne anbraten. Die Butter gibst Du erst später dazu. Also zuerst einfach nur die Pilze bei relativ großer Hitze kurz anbraten und einmal sorgfältig wenden. Die Butter, gehackte Schalotte und Petersilie dazu geben. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen.

Die Pfifferlinge in der Bratpfanne gleichmäßig verteilen. Die Eimasse mit einem Spachtel auf den Pilzen sorgfältig verteilen. Die Hitze reduzieren und Dein Omelette mit einem Deckel zudecken. Warten, bis die Omelette gestockt ist. Mit einem Spachtel sorgfältig vom Rand lösen. Die Omelette auf einen vorgewärmten Teller stürzen und sofort servieren.

Erdbeeren mit Espressogelee

Vor einigen Jahren haben wir mal in Japan Erdbeeren mit Espressogelee gegessen. Nun haben wir mit dieser überraschenden Kombination weiter experimentiert. Die Zubereitung dieses Nachtischs ist super easy. Allerding dauert es ein paar Stunden, bis der Espresso geliert ist.

Zutaten für Erdbeeren mit Espressogelee

Espresso
Blattgelatine
Zucker
Erdbeeren
Sahne

Zubereitung von Erdbeeren mit Espressogelee

Pro Nachtischportion solltest Du einen Espresso nehmen. Bei der Menge der Blattgelatine orientierst Du Dich an den Angaben des Herstellers. Zucker fügst Du nach Belieben zu.
Die Blattgelatine in kaltem Wasser kurz quellen lassen. Den Espresso zubereiten und mit etwas Zucker süßen. Die Blattgelatine aus dem Wasser nehmen und zu dem noch warmen Espresso geben. Umrühren, bis die Gelatine sich vollständig aufgelöst hat. Falls das nicht klappt, den Espresso mit der Gelatine in einem Pfännchen nochmals kurz erwärmen – aber natürlich niemals kochen. Den Espressogelee in ein Schälchen gießen. Im Kühlschrank mehrere Stunden gelieren lassen.
Die Erdbeeren waschen. Die kleineren Erdbeeren kannst Du ganz lassen, größere Erdbeeren halbieren oder vierteln.
Die Sahne schlagen.
Das Espressogelee aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Messer sorgfälig vom Rand lösen und auf einen Teller stürzen. Etwas zerkleinern und in die Dessertgläser oder Schälchen geben. Die Erdbeeren dazu geben und mit etwas Sahne garnieren. Sofort servieren.

Pimm’s Cup

Pimm’s ist ein kräutrig schmeckender, englischer Likör auf Ginbasis. Die älteste und bekannteste Sorte ist Pimm’s No. 1. Er ist die Basis für den in Großbritannien beliebten Cocktail PImm’s Cup.

In diesem Sommer hat es diese traditionelle britische Spezialität geschafft, Modedrink Nr. 1 in Berlin zu werden. Try it…

Zutaten:

Pimm’s
Ginger Ale
Gurke
Beeren und anderes frisches Obst
Limette oder Zitrone
frische Minze
Eiswürfel

Zubereitung:

Das Obst in kleinere Stücke schneiden – hier haben wir einen reifen Pfirsich genommen – und die Beeren dazu geben – hier sind es Himbeeren. Du kannst natürlich auch anderes Obst verwenden, z.B. einen Apfel oder Erdbeeren. Ein paar Scheiben einer Gurke sowie einer Limette oder Zitrone dazu geben.

Das Mischungsverhältnis von Pimms und Ginger Ale ist letztlich ca. 1 zu 2. Du kannst aber auch weniger Pimms nehmen. Zuerst gibst Du die Eiswürfel in einen Krug. Dann den Pimms und das Ginger Ale dazu. Danach das Obst und etwas frische Minze hinzufügen und servieren.

Wassermelonensalat mit Feta und frischer Minze

Wassermelone schmeckt besonders an heißen Sommertagen erfrischend. Wassermelonen mit Kernen sind meist aromatischer. Lass Dich von einem/einer versierten Obst- und Gemüsehändler/in beraten, damit Du wirklich eine reife Melone erwischt.

Zu diesem Wassermelonensalat schmecken schwarze Ofenoliven am besten. Das sind Oliven, die zur Konservierung getrocknet statt eingelegt wurden.

Zutaten:

Wassermelone
Kürbiskerne
Feta
frische Minze
Ofenoliven
Zitronensaft
Olivenöl
gemahlener Cumin (Kreuzkümmel)
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Die Wassermelone in Würfel schneiden und im Kühlschrank zwischenlagern. Die Kürbiskerne kurz anrösten. Den Feta in Würfel schneiden und die Minze fein hacken. Aus Olivenöl (2 Teile) und Zitronensaft (1 Teil) eine Marinade zubereiten, die Du mit gemahlenem Cumin, Pfeffer und sehr wenig Salz würzt.

Die Wassermelonenwürfel auf die Teller verteilen. Den Feta, die Kürbiskerne, die Minze und die Oliven darüber streuen. Die Marinade darüber gießen.

Wir empfehlen Dir, den Salat portionenweise anzurichten statt in einer großen Schüssel und vor dem Servieren noch nicht zu wenden.

Tomatensalat mit Chorizo

Bei der Zubereitung dieses besonderen Tomatensalats werden kalte und heiße Zutaten gemischt. Der Salat wird insgesamt ziemlich feurig, denn die Kräuter sind nicht nur „Zugemüse“, sondern wesentlicher Bestandteil des Salats, außerdem sind die Chorizo und der Knoblauch ohnehin würzig.

Übrigens – heute zeigen wir Dir eine Unterwasseraufnahme der Tomaten. Hast Du sowas schon mal in einem Kochrezept gesehen?

Zutaten:

½ kg schnittfeste Tomaten
150 g scharfe Chorizo
Schnittlauch (ca. 2 Bund)
Petersilie (1-2 Bund)
4 Knoblauchzehen
Sherryessig
Pfeffer

Zubereitung:

Die Tomaten in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die Kräuter waschen, grob hacken und zu den Tomaten hinzufügen. Den Tomatensalat mit Pfeffer würzen. Salz brauchst Du nicht, weil die Chorizo in der Regel ohnehin sehr salzig ist.

Die Chorizo in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden und in einer hitzebeständigen Bratpfanne kross anbraten. Währenddessen die Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden. Wenn die Chorizoscheiben fast fertig gebraten sind, die Knoblauchscheiben dazu geben und alles noch einmal kurz wenden. Die Bratpfanne von der Herdplatte ziehen und die kross gebratenen Chorizoscheiben mit einem Schluck Sherryessig ablöschen.

Die Chorizoscheiben mit dem Knoblauch und dem ganzen Bratensaft über den Tomatensalat kippen und alles einmal vorsichtig wenden. Sofort servieren.

Salbeimäuschen

In der Schweiz nennt man dieses Aperitif-Gebäck „Salbeimüsli“. Das liegt sicherlich an der Form der ausgebackenen Salbeiblätter, die ein bisschen wie Mäuschen aussehen. Wie auch immer – dieses knusprige Aperitif-Gebäck schmeckt jedenfalls kein kleines bisschen pelzig.

Für dieses Gericht eignen sich natürlich besonders größere Salbeiblätter.

Zutaten:

frische Salbeiblätter
2 EL Mehl
1 EL Kartoffel- oder Maisstärke
Mineralwasser
Salz
Olivenöl

Zubereitung:

Zwei EL Mehl und einen EL Kartoffel- oder Maisstärke mischen und mit etwas Mineralwasser gut verquirlen. Je dickflüssiger Du den Teil zubereitest, umso dicker wird die Teigschicht auf den Salbeiblättern. Wenn der Teil sehr flüssig ist, bleibt nur wenig davon am Salbeiblatt haften. Das ist also Geschmackssache. Den Teig mit etwas Salz würzen.

Die Salbeiblätter einzeln kurz durch den Teig ziehen und sofort in einer Bratpfanne im reichlich Olivenöl ausbacken. Die ausgebackenen Salbeiblätter auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und noch lauwarm servieren.

Pfifferlinge

Wenn Du frische Pfifferlinge essen möchtest, musst Du Dir entweder richtig viel Zeit nehmen, um die Pilze mit Küchenpinsel und Messer in Ruhe zu reinigen, oder Du wendest den folgenden einfachen Trick an, mit dem Du den Prozess der Reinigung wesentlich beschleunigen kannst.

Zutaten:

Pfifferlinge
Mehl
Butter
Zwiebel
Petersilie
Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

So kannst Du die Pfifferlinge ganz schnell vom Sand befreien: In eine größere Schüssel kaltes Wasser füllen und reichlich Mehl dazu geben. Die Pfifferlinge in das Mehlwasser werfen und mit den Händen kurz wenden. Die Pfifferlinge schnell wieder aus dem Mehlwasser nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Wenn die Pfifferlinge sehr schmutzig sind, kannst Du den Vorgang noch einmal wiederholen. Du wirst sehen, wie das Mehl den Schmutz von Deinen Pilzen bindet. Danach noch mit einem Messer die glasigen Stellen und die Stielenden abschneiden. Größere Pilze in Stücke schneiden. Es ist gut, wenn Du die Pilze dann noch mindestens eine Viertelstunde auf dem Küchenpapier trocknen lässt.

Und nun kommt der zweite Trick: Nimm eine Bratpfanne, die richtig heiß werden darf. Die Bratpfanne erhitzen und die Pfifferlinge anbraten. Wichtig ist, dass die Pfifferlinge ohne Fett und ohne Gewürze angebraten werden.

Die Zwiebel dünstest Du mit der Butter in einem separaten Pfännchen an.

Erst wenn die Pfifferlinge fast gar sind – das dauert nur ein paar Minuten – gibst Du die angedünstete Zwiebel, die Sahne und die feingeschnittene Petersilie dazu und würzt Deine Pfifferlingsauce mit Pfeffer und Salz.

Du kannst natürlich Varianten mit anderen Pilzen zubereiten, die Du dazu mischt. Hier z.B. Kräuterseitlinge und Austernpilze. Diese haben wir allerdings in einer getrennten Bratpfanne angebraten. Erstens weil man nicht zu viele Pilze gleichzeitig in einer Pfanne anbraten sollte – sonst steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Wasser ziehen. Und zweitens weil die andere Pilze auch andere Garzeiten haben – Kräutersaiblinge musst Du z.B. etwas länger anbraten als Pfifferlinge.

Servieren kannst Du diese Pfifferlingsauce zum Beispiel mit Rosmarinkartoffeln oder einem Buttertoast.

Giorgos

Hast Du schon mal einen eisgekühlten Rotwein-Cocktail getrunken? Das Rezept für diesen Drink stammt von unserem Freund Giorgos aus Thessaloniki und ist ebenso zauberhaft wie die wunderbare Stadt an der Ägäis.

Zur Zubereitung dieses Drinks brauchst Du einen Shaker.

Zutaten:

20 cl Rotwein (hier Merlot)
2 cl Zitronensaft
3 cl Sauerkirschsaft
2 cl Triple Sec
2 EL Erdbeersauce (hier ist das Rezept dafür)
4 Eiswürfel

Alle Zutaten in den Shaker geben und kräftig schütteln. In einem Rotweinglas servieren.