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Geröstete Karotten mit edelsüßem Paprika

Der edelsüße Paprika verleiht den Karotten einen feinen süßlichen Geschmack und eine knallige Farbe. Die Zubereitung  gerösteter Karotten mit edelsüßem Paprika ist denkbar einfach und unaufwändig.

Zutaten

Karotten, vorzugsweise mit Grün
edelsüßer Paprika
grobes Meersalz
Olivenöl
Apfel- oder Malzessig

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Von dem Grünzeug der Karotten ca. 5 cm stehen lassen. Die Karotten schälen und sorgfältig waschen. Mit edelsüßem Paprika würzen und mit Olivenöl einreiben. Mit grobem Meersalz würzen. Ca. 15 Minuten im Backofen rösten. Die gerösteten Karotten einmal vorsichtig wenden und weitere 5 bis 10 Minuten rösten. Bevor Du die gerösteten Karotten servierst, mit einem kleinen Schluck Apfel- oder Malzessig ablöschen. Die gerösteten Karotten mit edelsüßem Paprika schmecken, kalt, lauwarm oder heiß. Sie eignen sich als Vorspeise oder Beilage.

Gerstensalat

Gerste ist ein etwas aus der Mode geratenes Getreide. Viele von Euch kennen vielleicht noch Graupensuppe, die aus geschälten und polierten Gerstenkörnern zubereitet wird. Man kann den Gersten aber auch so essen – beispielsweise als Gerstensalat. Am besten verwendest Du Vollkorn Bio Gerste.

Zutaten für Gerstensalat

Gerste
rote Paprika
eingelegte Silberzwiebel
Petersilie
Dill
Olivenöl
Weinessig
mittelscharfen Senf
Pfeffer
Salz

Zubereitung

Die Gerstenkörner erst mit kühlem Wasser sorgfältig waschen und anschließendem in kochendem Salzwasser al dente kochen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Die gekochte Gerste in eine Schüssel geben und mit ausreichend Olivenöl übergießen. Auf diese Weise verhinderst Du, dass der Gerstensalat später Dein ganzes Dressing aufsaugt.

Die Paprika und die Kräuter klein schneiden und zusammen mit den eingelegten Silberzwiebeln zur gekochten Gerste geben. Die anderen Zutaten des Dressing – Essig, Senf, Pfeffer und Salz verquirlen und zu dem Gerstensalat geben. Den Salat noch ca. eine Viertelstunde durchziehen lassen, bevor Du ihn  servierst.

Tomatenpaste mit Kapern

Aus getrockneten Tomaten kannst Du eine tolle Paste anfertigen, die sowohl als Brotaufstrich, als auch zu rohem Gemüse oder gebratenem Fleisch sehr gut schmeckt. Die getrockneten Tomaten haben ein intensives Aroma, sind aber meist sehr salzig. Deshalb empfehlen wir, die getrockneten Tomaten erst kurz aufzukochen.

Zutaten für Tomatenpaste mit Kapern

100 getrocknete Tomaten
10 cl Weißwein
2 Knoblauchzehen
1 EL eingelegte Kapern
Olivenöl
Oregano
Pfeffer

Zubereitung der Tomatenpaste mit Kapern

Den Weißwein mit ca. ½ Liter Wasser aufkochen. Die getrockneten Tomaten und 2 geschälte Knoblauchzehen dazu geben, sobald der Sud kocht. Die Tomaten ca. 2 Minuten aufkochen lassen und dann abgießen. Die Tomaten nicht ausdrücken, sondern einfach nur abgießen. Die Restflüssigkeit macht sich später ganz gut in Deiner Paste. Die Tomaten mit einem Messer in grobe Stücke schneiden. In einer Mixschüssel die Tomaten, Knoblauchzehen, Kapern und ca. 5 cl Olivenöl mischen. Mit Pfeffer und Oregano würzen. Mit dem Pürierstab alles kurz pürieren. Am besten 1 bis 2 Stunden ruhen lassen, bevor Du die Tomatenpaste bei Zimmertemperatur servierst.

Rote Bete mit Thymian

Hier findest Du eine einfache Vorspeise oder Beilage aus roter Bete, die Du kalt oder lauwarm essen kannst. 1 Knolle rote Bete reicht für ca. zwei Portionen.

Zutaten für rote Bete mit Thymian:

rote Bete
Olivenöl
Saft ½ Zitrone
Muskat
Pfeffer
Salz
frischer Thymian

Zubereitung von roter Bete mit Thymian:

Rote Bete schälen und in feine Scheiben schneiden. Portionenweise in Olivenöl beidseitig scharf anbraten. In Lagen  in einer Schale anrichten und mit Muskat, Pfeffer, Salz und frischen Thymianblättern würzen. Saft einer halben Zitrone darüber gießen und die rote Bete nochmals sorgfältig in der Marinade wenden.

 

Guacamole mit rohem Blumenkohl

Wir empfehlen Dir, Dein Guacamole mit reifen Avocados selbst zu machen. Das dauert nur wenige Minuten und ist unvergleichlich viel besser. Bei uns wird Guacamole meist als Dip zu Tortilla-Chips serviert. Die Kombination von Guacamole und rohem Blumenkohl mag im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich erscheinen. Geschmacklich passt das jedoch hervorragend – probier’s einfach mal aus.

Zutaten für Guacamole mit rohem Blumenkohl:

2 reife Avocados
1 Knoblauchzehe
Tabasco
Pfeffer
Salz
Schale und Saft einer Limette
frischer Blumenkohl

Zubereitung von Guacamole mit rohem Blumenkohl:

Die Avocados entkernen und schälen. Zunächst mit einem Messer in kleinere Stücke schneiden. Anschließend mit einer Gabel zu einem Mus verarbeiten. Nimm bitte nicht einen Mixer zur Hand – denn dies würde nicht nur die Konsistenz sondern auch den Geschmack sehr verändern. Es ist übrigens gar nicht nötig, dass das Mus absolut gleichmäßig fein ist. Ein paar Stückchen stören da gar nicht.
Dein Guacamole mit einem Spritzer Tabasco, einer gepressten Knoblauchzehe sowie Pfeffer und Salz würzen. Die Schale einer Limette fein reiben. Schale und Saft der Limette zu dem Guacamole geben.
Den Blumenkohl waschen und in einzelne Röschen teilen.
Blumenkohlröschen mit Guacamole servieren.

Grünkohlsalat mit Granatapfel

Wenn Du die Zutaten für diesen Salat einkaufst, solltest Du darauf achten, dass Du einen süßen Granatapfel erwischt und Dein Grünkohl tendenziell eher kleinblätterig ist.

Zutaten für Grünkohlsalat

500g frischen Grünkohl
¼ Granatapfel
Olivenöl
Essig
Senf
Pfeffer
Salz

Zubereitung des Grünkohlsalats mit Granatapfel

Den Grünkohl waschen und in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren. Den Grünkohl abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Mittelrippen der Blätter herausschneiden und die Grünkohlblätter von Hand zerzupfen. Du solltest die klein gezupften Grünkohlblätter eventuell  auf einem Küchenpapier noch abtropfen lassen, bevor Du den Salat fertig machst.

Das Dressing bereitest Du aus Olivenöl, Senf, Essig sowie Pfeffer und Salz zu. Das Dressing über die Grünkohlblätter gießen, den Salat etwa 20 Minuten durchziehen lassen.

Den Granatapfel aufschneiden und entkernen. Übrigens – wenn Du verhindern willst, dass Du beim Entkernen die halbe Küche vollspritzt, nimmst Du Dir einfach eine große Schüssel mit kaltem Wasser und entkernst ihn unter Wasser.

Den Grünkohlsalat auf einer Platte anrichten und mit Granatapfelkernen garnieren.

Gelbe Bete Carpaccio

Im Herbst kannst Du auf dem Markt und in gut sortierten Gemüsegeschäften neben der handelsüblichen roten Bete auch gelbe Bete finden. Wenn diese noch frisch und knackig ist, kannst Du damit ohne viel Aufwand einen rohen Carpaccio zubereiten, der sich als Vorspeise oder Beilage eignet.

Zutaten für gelbe Bete Carpaccio:

gelbe Bete
Kürbiskerne
Thymian
Olivenöl
Zitrone
grobes Meersalz
Pfeffer

Zubereitung des gelbe Bete Carpaccio:

Die gelbe Bete schälen und mit einem Gemüsehobel oder einer Schneidemaschine in sehr dünne Scheiben schneiden. Die dünnen Scheiben der gelben Bete auf Tellern portionsweise anrichten. Olivenöl, Zitronensaft und Pfeffer zu einem Dressing verquirlen. Über die dünn geschnittenen Scheiben gelber Bete träufeln und den Carpaccio ca. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Die Kürbiskerne in einer Bratpfanne mit etwas Olivenöl kurz rösten. Blätter des frischen Thymians, grobes Meersalz und die gerösteten Kürbiskerne auf dem Carpaccio verteilen.

Koriandersauce mit Cashew-Kernen

Koriandersauce mit Cashew-Kernen schmeckt beispielsweise super zu Avocado oder gegrilltem Fleisch. Mit noch etwas Parmesan verwandelt sich diese Sauce auch in eine Alternative zu traditionellem Pesto.

Zutaten:

2-3 Bund frischer Koriander
100g Cashew-Kerne
1 Chilischote
1 unbehandelte Zitrone
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Die Cashew-Kerne in einer Bratpfanne rösten. Abkühlen lassen. Cashew-Kerne mit einem Messer hacken und anschließend in einem Mörser weiter verfeinern. Wie fein Du die Cashew-Kerne am Ende haben willst, ist Gemaschssache. Eigentlich ist es ganz schön, wenn da noch Caseh-Stückchen erkennbar bleiben. Den Koriander fein hacken und zu den Cashew-Kernen geben. Die Schale einer unbehandelten Zitrone fein reiben und zu der Koriandersauce geben. Olivenöl dazu geben. Die Chilischote der Länge nach aufschneiden, die Kerne entfernen. Die Chilischote fein hacken und in etwas Olivenöl kurz andünsten. Die gedünstete Chilischote zu der Koriandersauce geben. Mit Salz abschmecken. Im Kühlschrank kannst Du die Koriandersauce ca. 1 Woche aufbewahren.

Seelen

Seelen sind ursprünglich eine Spezialität aus Schwaben. Für unser Rezept brauchst Du helles Dinkel- und Weizenmehl, grobes Meersalz und Kümmel. Und außerdem – wenn Du es ermöglichen kannst – ein Sprühfläschchen.

Zutaten für Seelen:

350g Dinkelmehl
150g Weizenmehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 TL Salz
320 bis 350 ml lauwarmes Wasser
grobes Meersalz
Kümmel

Zubereitung der Seelen:

Dinkel- und Weizenmehl, Hefe, Salz und Wasser zu einem Teig verarbeiten. Den Teig gut durchkneten und zugedeckt ein paar Stunden stehen lassen – gerne auch über Nacht.

Den Backofen vorheizen (ca. 250 Grad).
Der Teig reicht für ca. 5 bis 6 Seelen. Die Seelen werden nicht sorgfältig geformt, sondern aus dem Teig gezogen. Die ausgefransten Enden sind charakteristisch für dieses leckere Salzgebäck.

Die Seelen mit ausreichend Abstand auf ein Backpapier legen. Mit einem Sprühfläschchen mit Wasser besprühen. Falls Du kein geeignetes Sprühfläschchen hast, kannst Du die Seelen auch mit einem Backpinsel mit Wasser einpinseln. Mit Kümmel und grobem Meersalz bestreuen. Ein hitzebeständiges Schälchen mit Wasser auf das Backblech stellen und das Blech in den Backofen schieben. Die Seelen auf der mittleren Rille des Backofens ca. 7 min backen. Die Seelen aus dem Backofen nehmen und nochmals mit Wasser besprühen. Die Seelen wieder in den Ofen schieben und zu Ende backen, bis sie knusprig sind. Wenn Du die Seelen heraus nimmst, sprühst Du nochmals etwas Wasser darüber. Die Seelen abkühlen lassen und am besten gleich frisch essen.

Schneckenbrot mit Tomaten und Oliven

Wir haben eine neue Variante unseres Brotrezepts getestet. Dieses Schneckenbrot wird ebenfalls im gusseisernen Topf mit Deckel gebacken. Diese Teigmenge reicht für einen Topf mit ca. 24 cm Durchmesser. Falls Du einen größeren Topf hast, kannst Du die Teigmenge entsprechend vergrößern.

Zutaten für den Brotteig:

500 g helles Dinkelmehl (Typ 1050)
2 Kaffeelöffel Salz
1 Päckchen Trockenhefe
300 ml lauwarmes Wasser
1 Esslöffel Olivenöl

Zutaten für die Füllung:

eingelegte Tomaten
Oliven mit Paprikakern
Kapern
frischer Thymian
Olivenöl

Zubereitung:

Dinkelmehl, Salz und Hefe mischen. Einen Esslöffel Olivenöl und das Wasser dazu geben. Den Teig gut durchkneten und mindestens 2 Std. aufgehen lassen.

Den gusseisernen Topf mit Deckel im Backofen bei maximaler Temperatur vorheizen (250 Grad).

Den Teig mit einer Teigspachtel von der Schüssel lösen leicht mit Mehl bestäuben. Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und den Teig mit den Händen flach drücken. Am Ende sollte der Hefeteig ca. 1cm dick sein und eine mehr oder weniger rechteckige Form haben.

Die eingelegten Tomaten und die Oliven klein schneiden. Tomaten, Oliven und Kapern auf dem Teig verteilen. Am oberen Rand ca. 3 cm nicht bestreuen. Die Thymianblätter von den Zweigen lösen und darüber streuen. Den Teig mit ein wenig Olivenöl beträufeln.

Nun kannst Du den Teig langsam aufrollen, indem Du das Backpapier am unteren Rand sorgfältig anhebst. Die fertige Teigrolle mit ein wenig Mehl bestäuben und in ca. 6-8 cm breite Streifen schneiden.

Den heißen gusseisernen Topf aus dem Ofen nehmen. Die Schnecken ungeordnet neben und aufeinander in den Topf schichten. Den Deckel wieder auf dem Topf platzieren. Das Schneckenbrot ca. 15 min bei maximaler Temperatur backen. Dann den Deckel abnehmen und die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Nach einer weiteren Viertelstunde müsste Dein Brot fertig sein.