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Selleriesalat mit Koriander

Diesem rohen Selleriesalat verleiht der frische Koriander einen besonderen Kick.

Zutaten für Selleriesalat mit Koriander:

Sellerie
Koriander
Olivenöl
Weißweinessig
Zitronensaft
Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Zubereitung dieses Salats ist denkbar einfach: Die Sellerieknolle schälen und mit einer mittelgroben Reibe reiben. Die Blätter des frischen Korianders waschen und fein schneiden. Das Dressing aus Olivenöl, Weißweinessig, Zitronensaft, Senf, Salz und Pfeffer zubereiten und über den geriebenen Sellerie gießen. Den Salat ca. 30 Minuten stehen lassen, bevor Du ihn servierst.

Hummus mit Wasabi

Wasabi ist eine Meerrettichart, die in der japanischen Küche als scharfes Gewürz dient. Mit diesem Rezept ist eine ungewöhnliche japanisch-arabische Fusion gelungen. Try it!

Zutaten für Hummus mit Wasabi:

150g Kichererbsen
1 TL Wasabi
1 EL Tahini
Olivenöl
Saft einer halben Limette
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Wenn Du Zeit hast, ist es am besten, wenn Du die Kichererbsen ein paar Stunden einweichst und dann weich kochst. Das Weichkochen dauert ungefähr eine halbe Stunde. Danach die Kichererbsen abgießen und einen Teil des Kochwassers zurück behalten. Wenn Du es eilig hast, kannst Du auch Kichererbsen aus der Dose verwenden.

Alle Zutaten − die Kichererbsen, Wasabi, Tahini, Limettensaft, Knoblauch kein geschnitten, die Gewürze und etwas Olivenöl – mischen. Wenn Dein Hummus richtig scharf werden soll, kannst Du die Wasabimenge erhöhen. Dann mit dem Pürierstab loslegen. Für ein handelsübliches Gerät ist das eine echte Herausforderung. Gönne also Deinem Mixer auch mal eine Pause…. Wenn die Masse zu trocken wird, kannst Du entweder mehr Olivenöl oder aber einen Teil des Wassers, in dem Du die Kichererbsen gekocht hattest, dazu geben.

Avocadosalat mit frischer Feige

Diesen Avocado-Salat kannst Du als Vorspeise oder Beilage servieren.

Zutaten:

1 Avocado
1 frische Feige
2 EL eingelegte Kapern
Crema di Balsamico
Pfeffer
Salz

Zubereitung des Avocado-Salats mit frischer Feige:

Eine reife Avocado halbieren, den Kern entfernen, schälen und in feine Streifen schneiden. Die Avocado auf einem Teller anrichten. Mit Salz und Pfeffer dezent würzen. Die Kapern abtropfen lassen, in kleine Stücke hacken und auf den Avocadoscheiben anrichten. Die Feige waschen, mit der Schale in feine Würfel schneiden und über die Avocadoscheiben verteilen. Crema di Balsamico darüber träufeln.

Patisson mit Tomaten

Du hast Dich vielleicht auch schon gefragt, was man mit diesen Ufokürbissen eigentlich zubereiten kann? Hier findest Du ein ebenso einfaches wie leckeres Rezept.

Auf den Fotos kannst Du sehen, dass wir dafür griechischen, kleinblättrigen Basilikum und roten Basilikum verwendet haben. Du kannst natürlich auch anderen Basilikum verwenden oder andere Kräuter, die Du gerade zur Hand hast, z.B. Schnittlauch.

Zutaten für Patisson mit Tomaten:

Patisson
reife Tomaten
Knoblauch
Basilikum
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung von Patisson mit Tomaten:

Die Tomaten in feine Würfel schneiden. Basilikum fein schneiden und dazu geben. Frischen Knoblauch pressen oder sehr fein hacken und dazu geben. Mit Pfeffer und reichlich Salz würzen. Olivenöl dazu geben. Die Tomaten werden – während Du den Patisson anbrätst – etwas Saft ziehen. Das macht nichts – den servierst Du nachher gleich mit.

Die Zubereitung hängt von der Größe des Patisson und natürlich auch davon, wie frisch der Kürbis noch ist. Junge Patisson kannst Du einfach ganz essen. Bei größeren müsst Du die Kerne und weichen Stellen innen entfernen. Bei größeren oder länger gelagerten Patission empfiehlt es sich, den Kürbis zu schälen.

Den Kürbis in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.

In einer Brat- oder Grillpfanne mit etwas Olivenöl anbraten.

Die Patisson-Scheiben auf den Tellern anrichten. Die Tomaten gleich auf den noch warmen Patissonscheiben verteilen und servieren.

Chili-Gelee

Wenn Du gerne scharfe Leckerbissen genießt, dann könnte dieses Rezept für Dich etwas sein. Wir empfehlen Dir allerdings, bei der Zubereitung Latexhandschuhe anzuziehen.

Wir haben verschiedene Sorten – Peperoncino rosso und Piri Piri – verwendet. An sich kannst Du natürlich irgendwelche roten Chilis verwenden, die Du gerade zur Hand hast.

Chili-Gelee schmeckt hervorragend zu Käse, z.B. zu Pecorino oder Manchego.

Zutaten:

400 g rote Chilis
300 g rote Paprika
Gelierzucker (3:1)
pulverisierte Zitronensäure

Zubereitung:

Zuerst: Die Handschuhe anziehen! Die Chilischoten entkernen und mit einem scharfen Messer fein hacken. Die Paprika ebenfalls entkernen und fein hacken. Das Mischungsverhältnis von Chilis und Paprika hängt davon ab, wie scharf Du das Chili-Gelee letztlich haben willst.

Beachte die Mengenangaben auf Deiner Zuckerpackung. Wir haben Gelierzucker des Typs 3:1 verwendet und etwas weniger Zucker verwendet, als der Hersteller empfiehlt. Die feingeschnittenen Chilis und Paprika mit Gelierzucker kurz aufkochen. Mit pulverisierter Zitronensäure abschmecken.

Jetzt kannst Du Dein Chili-Gelee in vorgewärmte Einmachgläser füllen und schnell verschließen.

Alternative: Wenn Du lieber eine etwas homogenere Chilipaste hast, dann kannst Du alles noch kurz mit einem Stabmixer pürieren. Wir empfehlen allerdings, das wirklich nur kurz zu machen, weil sonst die schöne Konsistenz Deiner Leckerei verloren geht.

Dinkelbrot mit Rosmarin und Kapern

Wie wäre es mit einem selbstgebackenen Dinkelbrot mit Rosmarin und Kapern?

Zutaten:

300 g Dinkelmehl hell
200 g Dinkelmehl Vollkorn
Trockenhefe
4 Zweige Rosmarin
2 EL Kapern
3 TL Salz
350 ml Wasser handwarm

Zubereitung von Dinkelbrot:

Unser Brotrezept und die Hinweise zur Zubereitung findest du hier.
Heute haben wir es so gemacht:

Das Mehl abwiegen, Salz und Hefe dazu geben. Die Rosmarinblätter von den Zweigen lösen und mit einem Messer grob hacken. Die Kapern aus der Lake nehmen und ebenfalls mit einem Messer grob hacken. Beides zu dem Brotteig dazumischen.

Wir haben den Teig diesmal mit einer Küchenmaschine durchgeknetet und das Wasser nach und nach dazugegeben. Der Teig sollte eine für einen Hefeteig relativ feuchte Konsistenz haben.

Den Brotteig zugedeckt mindestens 6 Std. stehen lassen. Wenn er länger steht, ist das natürlich kein Problem. Dann den Brotteig mit einer Teigspachtel von der Schüssel lösen und mit etwas Mehl bestäuben.

Den leeren gusseisernen Topf mit Deckel im Backofen bei 240 Grad aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Topf aus dem Ofen nehmen, innen mit etwas Mehl bestäuben und den Brotteig in den Topf geben. Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen. Dann den Deckel entfernen und 5 -10 Minuten weiter backen.

Wenn Du unsicher bist, ob Dein Brot fertig gebacken ist, nimmst Du es aus dem Topf und klopfst mit dem Finger auf den Boden des Brotes. Wenn es hohl klingt, ist Dein Brot gar.

Gebackene Kartoffeln

Wenn Du Glück hast, findest Du auf einem Markt auch mal besondere Kartoffelsorten. Für dieses Gericht haben wir Bamberger Hörnchen verwendet. Du kannst aber natürlich auch jede andere festkochende Kartoffel verwenden. Du solltest idealerweise darauf achten, dass Deine Kartoffeln alle eine ähnliche Größe haben. Diese Zubereitungsart sieht nicht nur ziemlich dekorativ aus, sondern verkürzt auch die Garzeit im Backofen.

Zutaten für gebackene Kartoffeln:

Kartoffeln
Olivenöl
Salz

Zubereitung der gebackenen Kartoffeln:

Die Kartoffeln mit einer Bürste gründlich reinigen. Dann mit einem feinen scharfen Messer einschneiden. Das heißt, Du schneidest die Kartoffel im Grunde in feine Scheiben, schneidest aber nicht durch, so dass die ganze Kartoffel weiterhin zusammenhält.

Die Kartoffeln rundum mit Olivenöl einschmieren und in eine Backform legen. Großzügig einsalzen. Im Backofen bei ca. 200 bis 220 Grad backen. Die Garzeit ist natürlich abhängig von der Größe der Kartoffeln. Kleine Kartoffeln benötigen ca. 1/2 Std. größere entsprechend länger.

Taralli

Taralli sind eine traditionelle Spezialität aus Apulien. Normalerweise werden sie als kleine Ringe gebacken. Wir haben aus dem Teig kleine Würfel geschnitten. Das hat den Vorteil, dass dieses italienische Knabbergebäck letztlich weniger trocken wird.

Wir haben die Taralli mit Fenchelsamen gewürzt. An sich kannst Du aber alle mediterranen Kräuter verwenden, auf die Du gerade Lust hast. Besonders lecker schmeckt zum Beispiel auch die Kombination von Rosmarin und rosa Pfeffer.

Zutaten:

200g Mehl
100 ml Weißwein
50 ml Olivenöl
Fenchelsamen
1 TL Salz

Zubereitung:

Die Fenchelsamen mit einem Mörser oder einem Messer ein wenig zerkleinern. Alle Zutaten mischen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig ca. 20 min ruhen lassen.

Den Teig ca. 2 cm dick ausrollen und in Würfel schneiden.

Die Taralli portionenweise ins kochende Salzwasser werfen und leicht kochen lassen, bis sie aufsteigen.

Aus dem Wasser nehmen und auf einem Tuch abtropfen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad 15 bis 20 Minuten backen.

Salbeimäuschen

In der Schweiz nennt man dieses Aperitif-Gebäck „Salbeimüsli“. Das liegt sicherlich an der Form der ausgebackenen Salbeiblätter, die ein bisschen wie Mäuschen aussehen. Wie auch immer – dieses knusprige Aperitif-Gebäck schmeckt jedenfalls kein kleines bisschen pelzig.

Für dieses Gericht eignen sich natürlich besonders größere Salbeiblätter.

Zutaten:

frische Salbeiblätter
2 EL Mehl
1 EL Kartoffel- oder Maisstärke
Mineralwasser
Salz
Olivenöl

Zubereitung:

Zwei EL Mehl und einen EL Kartoffel- oder Maisstärke mischen und mit etwas Mineralwasser gut verquirlen. Je dickflüssiger Du den Teil zubereitest, umso dicker wird die Teigschicht auf den Salbeiblättern. Wenn der Teil sehr flüssig ist, bleibt nur wenig davon am Salbeiblatt haften. Das ist also Geschmackssache. Den Teig mit etwas Salz würzen.

Die Salbeiblätter einzeln kurz durch den Teig ziehen und sofort in einer Bratpfanne im reichlich Olivenöl ausbacken. Die ausgebackenen Salbeiblätter auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und noch lauwarm servieren.

Tomaten mit Reisfüllung

Bei diesem Rezept musst Du etwas machen, das Dich vielleicht überrascht: Du füllst den Reis ungekocht in die Tomaten. Keine Sorge – das klappt schon.

Zutaten:

mittelgroße Tomaten
Basmatireis
Zwiebel
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung der Tomaten mit Reisfüllung:

Die Tomaten waschen und beim Stielansatz einen Deckel abschneiden. Den Deckel zur Seite legen.
Mit einem scharfen Messer und einem Löffel die Tomaten aushöhlen. Dabei musst Du natürlich darauf achten, dass Du die Hülle der Tomaten nicht verletzt.
Von dem Tomatenfleisch die härteren Stellen im Kern entfernen. Den Rest des Tomatenfleisches mit einem Stabmixer pürieren.
Pro Tomate, die Du füllen willst, einen Löffel Basmatireis in einem Sieb sorgfältig waschen. Den Reis zu dem gemixten Tomatensaft geben. Eine Zwiebel in feine Stückchen schneiden und unter die Füllung mischen. Die Füllung mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen.
Eine Gratinform oder ein Backblech mit Olivenöl einfetten. Die Tomaten füllen. Die Deckel wieder auf die gefüllten Tomaten setzen.
Die gefüllten Tomaten ca. 30 Minuten bei 200 Grad backen. Den Ofen abschalten und die gefüllten Tomaten noch 5 Minuten im Ofen durchziehen lassen. Diese Tomaten mit Reisfüllung schmecken übrigens sowohl warm als auch kalt.