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Pfifferlinge

Wenn Du frische Pfifferlinge essen möchtest, musst Du Dir entweder richtig viel Zeit nehmen, um die Pilze mit Küchenpinsel und Messer in Ruhe zu reinigen, oder Du wendest den folgenden einfachen Trick an, mit dem Du den Prozess der Reinigung wesentlich beschleunigen kannst.

Zutaten:

Pfifferlinge
Mehl
Butter
Zwiebel
Petersilie
Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

So kannst Du die Pfifferlinge ganz schnell vom Sand befreien: In eine größere Schüssel kaltes Wasser füllen und reichlich Mehl dazu geben. Die Pfifferlinge in das Mehlwasser werfen und mit den Händen kurz wenden. Die Pfifferlinge schnell wieder aus dem Mehlwasser nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Wenn die Pfifferlinge sehr schmutzig sind, kannst Du den Vorgang noch einmal wiederholen. Du wirst sehen, wie das Mehl den Schmutz von Deinen Pilzen bindet. Danach noch mit einem Messer die glasigen Stellen und die Stielenden abschneiden. Größere Pilze in Stücke schneiden. Es ist gut, wenn Du die Pilze dann noch mindestens eine Viertelstunde auf dem Küchenpapier trocknen lässt.

Und nun kommt der zweite Trick: Nimm eine Bratpfanne, die richtig heiß werden darf. Die Bratpfanne erhitzen und die Pfifferlinge anbraten. Wichtig ist, dass die Pfifferlinge ohne Fett und ohne Gewürze angebraten werden.

Die Zwiebel dünstest Du mit der Butter in einem separaten Pfännchen an.

Erst wenn die Pfifferlinge fast gar sind – das dauert nur ein paar Minuten – gibst Du die angedünstete Zwiebel, die Sahne und die feingeschnittene Petersilie dazu und würzt Deine Pfifferlingsauce mit Pfeffer und Salz.

Du kannst natürlich Varianten mit anderen Pilzen zubereiten, die Du dazu mischt. Hier z.B. Kräuterseitlinge und Austernpilze. Diese haben wir allerdings in einer getrennten Bratpfanne angebraten. Erstens weil man nicht zu viele Pilze gleichzeitig in einer Pfanne anbraten sollte – sonst steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Wasser ziehen. Und zweitens weil die andere Pilze auch andere Garzeiten haben – Kräutersaiblinge musst Du z.B. etwas länger anbraten als Pfifferlinge.

Servieren kannst Du diese Pfifferlingsauce zum Beispiel mit Rosmarinkartoffeln oder einem Buttertoast.

Kartoffelgratin mit Rosmarin und Zitrone

Für dieses einfache Rezept eines Kartoffelgratins mit frischem Rosmarin und Zitrone gibt es zwei Varianten mit denselben Zutaten, die allerdings ziemlich unterschiedlich schmecken.

Zutaten:

Festkochende Kartoffeln (hier 3 große Kartoffeln)
Olivenöl
Zitrone bio mit unbehandelter Schale
Sahne
Muskat
frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Kartoffelgratins mit Zitrone:

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben (ca. 2 mm) schneiden. Die Backofenform mit Olivenöl einfetten. Die Kartoffelscheiben in die Form schichten und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Die Schale mit einem Zestenreißer feinschneiden und die Zesten über die Kartoffelscheiben verteilen. Falls Du keinen Zestenreißer hast, kannst Du die Zitronenschale auch mit einem Sparschäler abschälen und in feine Streifen schneiden. Den Rosmarin grob zupfen und über die Kartoffelscheiben streuen. Die Sahne über die Kartoffelscheiben gießen – sie sollen jedoch nicht in der Sahne schwimmen – und das Kartoffelgratin ca. 30 Minuten bei ca. 200 Grad backen. Dann den Saft der Zitrone über Dein Kartoffelgratin gießen und die Form nochmals ca. 10 Minuten in den Ofen schieben. Bei dieser Variante werden die Kartoffeln weich. Am Ende hast Du kaum mehr Flüssigkeit in der Backform. Der Geschmack von Rosmarin und Zitrone entfaltet sich köstlich.

Bei der zweiten Variante gehst Du anders vor: Du gießt den Zitronensaft von Anfang an mit in die Form. Das hat den Effekt, dass die Kartoffelscheiben bissfest bleiben – auch wenn Du das Kartoffelgratin längere Zeit im Ofen hast. Der Zitronengeschmack ist insgesamt intensiver.

Spargel-Rhabarber-Salat

Die Kombination Spargel und Rhabarber mag etwas ungewöhnlich erscheinen. Sie schmecken zusammen jedoch köstlich. Spargel mit Rhabarber ist eine gute Vorspeise oder Beilage.

Zutaten:

500g weißer Spargel
3 Stangen Rhabarber
Butter
Zucker
Pfeffer
Salz
Muskat

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in ca. 5 mm dünne Scheiben schneiden. Spargel schälen und in 1 bis 2 cm lange Stücke schneiden.

Den Spargel in Butter anbraten. Einen halben Kaffeelöffel Zucker darüber streuen. Wenn der Spargel anfängt, gülden zu werden, den Rhabarber dazu geben und noch ca. 2 bis 3 Minuten weiter anbraten. Das sollte wirklich nicht länger dauern, weil der Rhabarber sonst zerfällt.

Mit Pfeffer und Muskat würzen. Kurz vor dem Servieren noch salzen.

Spargel mit rosa Pfeffer

Die ausgereiften Pfefferfrüchte werden in getrockneter Form im Handel angeboten. Auch wenn der rote Pfeffer echt eine feurige Farbe hat, schmeckt er ganz mild – ja sogar eher süßlich. Dieses Spargelgericht ist Fast Food der feinen Art…

Zutaten:

Spargel
rosa Pfeffer
Butter
Salz

Zubereitung von Spargel mit rosa Pfeffer:

Den Spargel schälen, in Stücke oder grobe Scheiben schneiden. Den Spargel in Butter kurz anbraten und danach mit Salz würzen.

Den roten Pfeffer mit den Fingern leicht zerdrücken oder mit einem Mörser zerstoßen. Über den Spargel streuen. Lauwarm servieren.

Artischocken

Artischocken haben angeblich eine aphrodisierende Wirkung. Ob das auch bei Dir so ist, musst Du natürlich selbst testen…

Zutaten:

Artischocken
Salz
Mayonnaise 

Zubereitung der Artischocken:

Bevor Du die Artischocken im Salzwasser kochst, solltest Du sie waschen und den Stiel etwas kürzen, ca. 3-4 cm des Stiels stehen lassen. Die äußersten harten Blätter abreißen. Übrigens: Der Stiel hat später ein besonderes, leicht bitteres Aroma.

Die Artischocken in reichlich Salzwasser kochen. Wenn Du die äußeren Blätter leicht abreißen kannst, sind Deine Artischocken gar. Das dauert – abhängig davon, wie groß die Artischocken sind – voraussichtlich zwischen 30 und 45 Minuten.

Die Artischocken abtropfen lassen und warm servieren. Man isst die Artischocken Blatt für Blatt – in die Mayonnaise dippen und mit den Zähnen abzuzzeln. Die inneren Blätter kannst Du dann fast ganz essen. Wenn Du bis zum Artisckockenherz vorgedrungen bist, kannst Du mit einem scharfen Messer das Heu entfernen, den Artischockenboden mit dem Stielansatz in lange Stücke schneiden, eindippen und genießen.

Mayonnaise

Mayonnaise selbst zu machen, ist gar nicht so schwierig. Wir verraten Dir ein paar einfache Tricks.
Die besten Erfahrungen haben wir damit gemacht, die Mayonnaise im Mixerglas einer Küchenmaschine zuzubereiten. Es funktioniert aber auch mit einem Handmixer. Wir verwenden Sonnenblumenöl, weil es damit am einfachsten gelingt.

Zutaten:

1 Ei
Senf
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

zusätzlich auch:
Sambal Oelek
Petersilie
Gewürzgurke

Zubereitung der Mayonnaise:

Das Ei teilen und das Eigelb in das Mixerglas geben. Es macht nichts, wenn noch ein bisschen Eiweiß dabei ist. Ca. 1 Esslöffel Senf dazu geben. Das Eigelb und den Senf im Mixerglas einmal kurz verquirlen und einen Moment stehen lassen. Dann kommt die Arbeitsphase, in der Du Dich konzentrieren musst: Es gilt das Öl – hier Sonnenblumenöl – in einem dünnen Strahl langsam und gleichmäßig bei laufendem Mixer in das Mixerglas zu gießen, damit es sich nach und nach unter die Masse mischt. Dabei solltest Du den Mixer auf kleinste Stufe einstellen. Idealerweise solltest Du diesen Arbeitsprozess ohne Unterbrechung zu Ende bringen. Auf 1 Ei kannst Du ca. 150 bis 200 ml Öl untermixen. Irgendwann siehst Du, dass die Masse fest wird, dann ist die Grundmasse Deiner Mayonnaise fertig.

Die Mayonnaise aus dem Mixerglas nehmen und nun die Gewürze vorsichtig untermischen. Pfeffer und Salz brauchst Du auf jeden Fall. Hier haben wir dann außerdem etwas Sambal Oelek dazu gemischt und die Mayonnaise mit Petersilie sowie einer fein gehackten Gewürzgurke abgeschmeckt. Natürlich kannst Du auch ganz andere Varianten zubereiten – z.B. mit Zitronensaft, Knoblauch, Dill oder auch mit Curry und Ananas.

Faschtewaije

Faschtewaije sind eine regionale Spezialität aus Basel, die zwischen Mitte Januar und Ostern gebacken wird. Auch wenn die Exzesse der Basler Fasnacht für Dich vielleicht fern sind, so schmeckt dieses Gebäck dies- und jenseits des Rheins …

Für dieses Rezept benötigst Du Malzextrakt. Das ist ein aus Gersten gewonnener Sirup, den Du in jedem Bioladen oder Reformhaus bekommst.

Zutaten:

400g Mehl
200g Butter
250 ml Milch
1 TL Malzextrakt
1 TL Salz
1 P. Trockenhefe
1 Ei
Kümmel

Zubereitung der Faschtewaije:

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Mehl in eine Schüssel geben. Hefe, Salz und Malzextrakt dazu mischen und gleich auch die Milch zu dem Mehl geben. Alles einmal durchkneten. Der Teig ist jetzt natürlich noch viel zu trocken. Nun nach und nach die flüssige, abgekühlte Butter dazu geben und den Teig kräftig durchkneten. Das geht natürlich mit einem entsprechenden Mixer mit Knethaken oder einer Küchenmaschine viel einfacher …

Den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Nun wird der Teig entweder am Stück oder portionsweise ca. 1,5 cm dick ausgerollt. Den ausgerollten Teig in Rauten schneiden, die mit dem Messer jeweils viermal eingeschnitten werden. Die Rauten auseinander ziehen und mit den Fingern die Schnitte noch etwas ausweiten.

Die Faschtewaije nun auf einem Backpapier mit genügend Abstand noch ca. eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Das Ei teilen. Die Faschtewaije mit dem Eigelb bestreichen und mit Kümmel bestreuen. Im Backofen bei ca. 200 Grad 20 Minuten lang backen.

Die Faschtewaije schmecken natürlich am Tag, an dem Du sie gebacken hast, am allerbesten. Sie halten sich aber auch in einer Brotdose noch ein paar Tage.

Kürbis mit Zitronenbutter und frischem Thymian

Es gibt keine Vorschrift, aus Kürbis immer nur Kürbiscremesuppe zu machen.

Zutaten:

Kürbis, hier Hokkaidokürbis
Butter
frischer Thymian
unbehandelte Zitrone
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
evtl. Parmesan

Zubereitung:

Kürbis schälen, Kerne entfernen und den Kürbis in dünne Scheiben schneiden. In eine Gratinform schichten. Mit frischem Thymian bestreuen. Butter schmelzen, geriebene Zitronenschale und Zitronensaft dazu geben und kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit etwas Sahne ablöschen. Diese Zitronenbutter über die Kürbisscheiben verteilen. Im Backofen überbacken. Kurz vor dem Servieren evtl. noch Parmesan darüber reiben.

Rosenkohl mit Parmesan

Zutaten:

Rosenkohl
Sahne
Gemüsebrühe
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Parmesan

Zubereitung von Rosenkohl mit Parmesan:

Die äußeren etwas härteren Blätter entfernen, waschen und halbieren. Rosenkohl in Olivenöl anbraten. Würzen mit Muskat, Pfeffer und wenig Salz. Mit 1/2 Tasse Gemüsebrühe ablöschen und mit Deckel ca. 5 Minuten garen. Deckel wegnehmen und die Flüssigkeit einköcheln lassen. Mit etwas Sahne ablöschen. Kurz vor dem Servieren geriebenen Parmesan dazu.