Schlagwort-Archiv: vegetarisch

Kürbispüree mit Meerrettich

Aus Kürbis – hier Hokkaidokürbis – kannst Du ratzfatz ein Püree zubereiten. Es sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch besonders.

Zutaten:

Kürbis
frischer Meerrettich
Butter
Salz
Muskat

Zubereitung des Kürbispürees mit Meerrettich:

Kerne und weiche Teile des Kürbisses entfernen, schälen und den Kürbis in grobe Würfel schneiden. Salzwasser aufkochen und die Kürbiswürfel ins kochende Salzwasser geben.

Den Meerrettich schälen und fein reiben.

Die weich gekochten Kürbiswürfel abgießen. Ein Stück Butter dazu geben. Mit Salz und Muskat würzen. Alles mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Dann den fein geriebenen Meerrettich unter das Kürbispüree mischen. Entscheide selbst, ob Du nur eine leichte Meerrettichnote haben willst oder das ganze Püree recht scharf werden soll. Wir empfehlen Dir, das fertige Püree zugedeckt noch zwei drei Minuten stehen zu lassen, bevor Du es servierst, damit der Meerrettich richtig durchziehen kann.

Dinkelspätzle mit Dill

Wir haben vor einigen Jahren auf dem Flohmarkt in Luzern einen Spätzlehobel gekauft. Natürlich wissen wir, dass diese Teigware gar nicht Spätzle, sondern Knöpfli heißt. Und natürlich ist uns bewusst, dass – wer wirklich etwas auf sich hält – die Spätzle von Hand einzeln vom Brett schabt 😉 Wie auch immer: Unser Werkzeug ist schon etwas in die Jahre gekommen, leistet aber immer noch treue Dienste. Jedenfalls erleichtert es die Produktion dieser traditionellen Teigware sehr. Nun haben wir ein neues Rezept mit Dinkelmehl und Dill getestet, das wir Dir wärmstens empfehlen…

Zutaten für 4 Portionen:

5 Eier
200 Dinkelmehl
frischen Dill
Butter

Zubereitung der Dinkelspätzle mit Dill:

Zuerst schlägst Du die Eier auf. An sich kannst Du Deinen frischen Dill einfach fein hacken. Wenn Du jedoch willst, dass die Spätzle insgesamt schön grün aussehen, dann empfiehlt es sich, die Eier mit dem feingeschnittenen Dill kurz mit dem Pürierstab zu mixen.

Im Gegensatz zu den üblichen Rezepten haben wir bei unserem Rezept für Spätzle mit Dinkelmehl dem Teig kein Wasser hinzugefügt. Den Teig salzen (ca. 1 ½ Kaffeelöffel). Mit einem Handmixer das Dinkelmehl unterrühren. Der Teig sollte zähflüssig sein. Den Spätzleteig ca ½ Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

In einer Servierpfanne etwas Butter schmelzen.
In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionenweise in den Spätzlehobel füllen und in das köchelnde Wasser schaben. Sobald die Dinkelspätzle an der Oberfläche schwimmen, sind sie gar. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben.

Die fertigen Spätzle in die Servierpfanne mit Butter geben. Mit einem Deckel zudecken und warm halten. Dann die nächste Portion Dinkelspätzle zubereiten….

Tagliatelle mit Steinpilzen

Im Herbst gibt es frische Steinpilze zu kaufen. Wir zeigen Dir, wie Du daraus ein köstliches Pastagericht zubereiten kannst.

Wir empfehlen Dir, für dieses Gericht die Teller vorzuwärmen. Falls Du keinen Plattenwärmer hast, dann geht das einfachsten, indem Du die Teller ins Waschbecken stellt, und die Tagliatelle darüber abgießt.

Dieses Gericht ist zwar einfach, aber ein wenig stressig – weil Du – wie immer, wenn Du Pasta kochst – eine punktgenaue Landung hinbekommen musst.

Zutaten pro Person:

150 g Tagliatelle
200 g Steinpilze
1 Schalotte
Sahne
Olivenöl
Pfeffer
Salz
Zitronensaft

Zubereitung der Tagliatelle mit Steinpilzen:

Zuerst setzt Du Dich in Ruhe hin und putzt Deine Steinpilze. Die Pilze in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Dann setzt Du das Wasser auf, um Deine Tagliatelle zu kochen. Es ist wichtig, dass Du nicht zu wenig Wasser verwendest zum Pasta kochen. Die Daumenregel lautet, dass Du pro 100 g Pasta mindestens einen Liter Wasser und 10 g Salz verwendest.

Parallel dazu schneidest Du die Schallotten in Würfel und dünstest sie in Olivenöl an. Die Schallotten mit etwas Sahne aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und einem kleinen Spritzer Zitronensaft verfeinern.

In dem Moment, in dem Du die Pasta ins kochende Wasser gibst, brätst Du die Steinpilze in einer Bratpfanne bei großer Hitze ohne irgendwelche weiteren Zutaten an. Die Steinpilze in der Pfanne ein- bis zweimal sorgfältig wenden. Erst wenn Deine Steinpilze fertig angebraten sind und die Tagliatelle fast gar sind, die Pilze zu den Schalotten mit der Sahne geben. Jetzt soll die Steinpilzsauce nicht mehr weiter kochen.

Tagliatelle abgießen und auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Die Steinpilzsauce gleich auf den Tagliatelle anrichten und … Guten Appetit!

Spaghetti mit Feta und Zitrone

Die Zubereitung dieser Spaghetti dauert nur wenige Minuten und ist denkbar einfach. Die Kombination mit Feta und Zitrone hat etwas Erfrischendes an sich. Wir empfehlen Dir, bei diesem Gericht die Teller vorzuwärmen.

Zutaten:

Spaghetti
Feta
unbehandelte Zitrone
Olivenöl
Pfeffer

Zubereitung:

Die Zitronenschale abreiben oder mit einem Zestenreißer in feine Streifen schneiden. Ungefähr dieselbe Menge Olivenöl wie Zitronensaft verquirlen und die Zitronenzesten dazu geben.

Die Spaghetti al dente kochen. Mit dem Spaghettiwasser kannst Du beim Abgießen der Pasta gleich Deine Teller vorwärmen.

Die Spaghetti auf die Teller verteilen. Feta darüber reiben. Mit Pfeffer würzen. Die Zitronenmarinade darüber gießen. Sofort servieren.

Pfifferlinge

Wenn Du frische Pfifferlinge essen möchtest, musst Du Dir entweder richtig viel Zeit nehmen, um die Pilze mit Küchenpinsel und Messer in Ruhe zu reinigen, oder Du wendest den folgenden einfachen Trick an, mit dem Du den Prozess der Reinigung wesentlich beschleunigen kannst.

Zutaten:

Pfifferlinge
Mehl
Butter
Zwiebel
Petersilie
Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

So kannst Du die Pfifferlinge ganz schnell vom Sand befreien: In eine größere Schüssel kaltes Wasser füllen und reichlich Mehl dazu geben. Die Pfifferlinge in das Mehlwasser werfen und mit den Händen kurz wenden. Die Pfifferlinge schnell wieder aus dem Mehlwasser nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Wenn die Pfifferlinge sehr schmutzig sind, kannst Du den Vorgang noch einmal wiederholen. Du wirst sehen, wie das Mehl den Schmutz von Deinen Pilzen bindet. Danach noch mit einem Messer die glasigen Stellen und die Stielenden abschneiden. Größere Pilze in Stücke schneiden. Es ist gut, wenn Du die Pilze dann noch mindestens eine Viertelstunde auf dem Küchenpapier trocknen lässt.

Und nun kommt der zweite Trick: Nimm eine Bratpfanne, die richtig heiß werden darf. Die Bratpfanne erhitzen und die Pfifferlinge anbraten. Wichtig ist, dass die Pfifferlinge ohne Fett und ohne Gewürze angebraten werden.

Die Zwiebel dünstest Du mit der Butter in einem separaten Pfännchen an.

Erst wenn die Pfifferlinge fast gar sind – das dauert nur ein paar Minuten – gibst Du die angedünstete Zwiebel, die Sahne und die feingeschnittene Petersilie dazu und würzt Deine Pfifferlingsauce mit Pfeffer und Salz.

Du kannst natürlich Varianten mit anderen Pilzen zubereiten, die Du dazu mischt. Hier z.B. Kräuterseitlinge und Austernpilze. Diese haben wir allerdings in einer getrennten Bratpfanne angebraten. Erstens weil man nicht zu viele Pilze gleichzeitig in einer Pfanne anbraten sollte – sonst steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Wasser ziehen. Und zweitens weil die andere Pilze auch andere Garzeiten haben – Kräutersaiblinge musst Du z.B. etwas länger anbraten als Pfifferlinge.

Servieren kannst Du diese Pfifferlingsauce zum Beispiel mit Rosmarinkartoffeln oder einem Buttertoast.

Kartoffelgratin mit Rosmarin und Zitrone

Für dieses einfache Rezept eines Kartoffelgratins mit frischem Rosmarin und Zitrone gibt es zwei Varianten mit denselben Zutaten, die allerdings ziemlich unterschiedlich schmecken.

Zutaten:

Festkochende Kartoffeln (hier 3 große Kartoffeln)
Olivenöl
Zitrone bio mit unbehandelter Schale
Sahne
Muskat
frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Kartoffelgratins mit Zitrone:

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben (ca. 2 mm) schneiden. Die Backofenform mit Olivenöl einfetten. Die Kartoffelscheiben in die Form schichten und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Die Schale mit einem Zestenreißer feinschneiden und die Zesten über die Kartoffelscheiben verteilen. Falls Du keinen Zestenreißer hast, kannst Du die Zitronenschale auch mit einem Sparschäler abschälen und in feine Streifen schneiden. Den Rosmarin grob zupfen und über die Kartoffelscheiben streuen. Die Sahne über die Kartoffelscheiben gießen – sie sollen jedoch nicht in der Sahne schwimmen – und das Kartoffelgratin ca. 30 Minuten bei ca. 200 Grad backen. Dann den Saft der Zitrone über Dein Kartoffelgratin gießen und die Form nochmals ca. 10 Minuten in den Ofen schieben. Bei dieser Variante werden die Kartoffeln weich. Am Ende hast Du kaum mehr Flüssigkeit in der Backform. Der Geschmack von Rosmarin und Zitrone entfaltet sich köstlich.

Bei der zweiten Variante gehst Du anders vor: Du gießt den Zitronensaft von Anfang an mit in die Form. Das hat den Effekt, dass die Kartoffelscheiben bissfest bleiben – auch wenn Du das Kartoffelgratin längere Zeit im Ofen hast. Der Zitronengeschmack ist insgesamt intensiver.

Spargel-Rhabarber-Salat

Die Kombination Spargel und Rhabarber mag etwas ungewöhnlich erscheinen. Sie schmecken zusammen jedoch köstlich. Spargel mit Rhabarber ist eine gute Vorspeise oder Beilage.

Zutaten:

500g weißer Spargel
3 Stangen Rhabarber
Butter
Zucker
Pfeffer
Salz
Muskat

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in ca. 5 mm dünne Scheiben schneiden. Spargel schälen und in 1 bis 2 cm lange Stücke schneiden.

Den Spargel in Butter anbraten. Einen halben Kaffeelöffel Zucker darüber streuen. Wenn der Spargel anfängt, gülden zu werden, den Rhabarber dazu geben und noch ca. 2 bis 3 Minuten weiter anbraten. Das sollte wirklich nicht länger dauern, weil der Rhabarber sonst zerfällt.

Mit Pfeffer und Muskat würzen. Kurz vor dem Servieren noch salzen.

Spargel mit rosa Pfeffer

Die ausgereiften Pfefferfrüchte werden in getrockneter Form im Handel angeboten. Auch wenn der rote Pfeffer echt eine feurige Farbe hat, schmeckt er ganz mild – ja sogar eher süßlich. Dieses Spargelgericht ist Fast Food der feinen Art…

Zutaten:

Spargel
rosa Pfeffer
Butter
Salz

Zubereitung von Spargel mit rosa Pfeffer:

Den Spargel schälen, in Stücke oder grobe Scheiben schneiden. Den Spargel in Butter kurz anbraten und danach mit Salz würzen.

Den roten Pfeffer mit den Fingern leicht zerdrücken oder mit einem Mörser zerstoßen. Über den Spargel streuen. Lauwarm servieren.

Artischocken

Artischocken haben angeblich eine aphrodisierende Wirkung. Ob das auch bei Dir so ist, musst Du natürlich selbst testen…

Zutaten:

Artischocken
Salz
Mayonnaise 

Zubereitung der Artischocken:

Bevor Du die Artischocken im Salzwasser kochst, solltest Du sie waschen und den Stiel etwas kürzen, ca. 3-4 cm des Stiels stehen lassen. Die äußersten harten Blätter abreißen. Übrigens: Der Stiel hat später ein besonderes, leicht bitteres Aroma.

Die Artischocken in reichlich Salzwasser kochen. Wenn Du die äußeren Blätter leicht abreißen kannst, sind Deine Artischocken gar. Das dauert – abhängig davon, wie groß die Artischocken sind – voraussichtlich zwischen 30 und 45 Minuten.

Die Artischocken abtropfen lassen und warm servieren. Man isst die Artischocken Blatt für Blatt – in die Mayonnaise dippen und mit den Zähnen abzuzzeln. Die inneren Blätter kannst Du dann fast ganz essen. Wenn Du bis zum Artisckockenherz vorgedrungen bist, kannst Du mit einem scharfen Messer das Heu entfernen, den Artischockenboden mit dem Stielansatz in lange Stücke schneiden, eindippen und genießen.

Mayonnaise

Mayonnaise selbst zu machen, ist gar nicht so schwierig. Wir verraten Dir ein paar einfache Tricks.
Die besten Erfahrungen haben wir damit gemacht, die Mayonnaise im Mixerglas einer Küchenmaschine zuzubereiten. Es funktioniert aber auch mit einem Handmixer. Wir verwenden Sonnenblumenöl, weil es damit am einfachsten gelingt.

Zutaten:

1 Ei
Senf
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

zusätzlich auch:
Sambal Oelek
Petersilie
Gewürzgurke

Zubereitung der Mayonnaise:

Das Ei teilen und das Eigelb in das Mixerglas geben. Es macht nichts, wenn noch ein bisschen Eiweiß dabei ist. Ca. 1 Esslöffel Senf dazu geben. Das Eigelb und den Senf im Mixerglas einmal kurz verquirlen und einen Moment stehen lassen. Dann kommt die Arbeitsphase, in der Du Dich konzentrieren musst: Es gilt das Öl – hier Sonnenblumenöl – in einem dünnen Strahl langsam und gleichmäßig bei laufendem Mixer in das Mixerglas zu gießen, damit es sich nach und nach unter die Masse mischt. Dabei solltest Du den Mixer auf kleinste Stufe einstellen. Idealerweise solltest Du diesen Arbeitsprozess ohne Unterbrechung zu Ende bringen. Auf 1 Ei kannst Du ca. 150 bis 200 ml Öl untermixen. Irgendwann siehst Du, dass die Masse fest wird, dann ist die Grundmasse Deiner Mayonnaise fertig.

Die Mayonnaise aus dem Mixerglas nehmen und nun die Gewürze vorsichtig untermischen. Pfeffer und Salz brauchst Du auf jeden Fall. Hier haben wir dann außerdem etwas Sambal Oelek dazu gemischt und die Mayonnaise mit Petersilie sowie einer fein gehackten Gewürzgurke abgeschmeckt. Natürlich kannst Du auch ganz andere Varianten zubereiten – z.B. mit Zitronensaft, Knoblauch, Dill oder auch mit Curry und Ananas.