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Artischocken

Artischocken haben angeblich eine aphrodisierende Wirkung. Ob das auch bei Dir so ist, musst Du natürlich selbst testen…

Zutaten:

Artischocken
Salz
Mayonnaise 

Zubereitung der Artischocken:

Bevor Du die Artischocken im Salzwasser kochst, solltest Du sie waschen und den Stiel etwas kürzen, ca. 3-4 cm des Stiels stehen lassen. Die äußersten harten Blätter abreißen. Übrigens: Der Stiel hat später ein besonderes, leicht bitteres Aroma.

Die Artischocken in reichlich Salzwasser kochen. Wenn Du die äußeren Blätter leicht abreißen kannst, sind Deine Artischocken gar. Das dauert – abhängig davon, wie groß die Artischocken sind – voraussichtlich zwischen 30 und 45 Minuten.

Die Artischocken abtropfen lassen und warm servieren. Man isst die Artischocken Blatt für Blatt – in die Mayonnaise dippen und mit den Zähnen abzuzzeln. Die inneren Blätter kannst Du dann fast ganz essen. Wenn Du bis zum Artisckockenherz vorgedrungen bist, kannst Du mit einem scharfen Messer das Heu entfernen, den Artischockenboden mit dem Stielansatz in lange Stücke schneiden, eindippen und genießen.

Mayonnaise

Mayonnaise selbst zu machen, ist gar nicht so schwierig. Wir verraten Dir ein paar einfache Tricks.
Die besten Erfahrungen haben wir damit gemacht, die Mayonnaise im Mixerglas einer Küchenmaschine zuzubereiten. Es funktioniert aber auch mit einem Handmixer. Wir verwenden Sonnenblumenöl, weil es damit am einfachsten gelingt.

Zutaten:

1 Ei
Senf
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

zusätzlich auch:
Sambal Oelek
Petersilie
Gewürzgurke

Zubereitung der Mayonnaise:

Das Ei teilen und das Eigelb in das Mixerglas geben. Es macht nichts, wenn noch ein bisschen Eiweiß dabei ist. Ca. 1 Esslöffel Senf dazu geben. Das Eigelb und den Senf im Mixerglas einmal kurz verquirlen und einen Moment stehen lassen. Dann kommt die Arbeitsphase, in der Du Dich konzentrieren musst: Es gilt das Öl – hier Sonnenblumenöl – in einem dünnen Strahl langsam und gleichmäßig bei laufendem Mixer in das Mixerglas zu gießen, damit es sich nach und nach unter die Masse mischt. Dabei solltest Du den Mixer auf kleinste Stufe einstellen. Idealerweise solltest Du diesen Arbeitsprozess ohne Unterbrechung zu Ende bringen. Auf 1 Ei kannst Du ca. 150 bis 200 ml Öl untermixen. Irgendwann siehst Du, dass die Masse fest wird, dann ist die Grundmasse Deiner Mayonnaise fertig.

Die Mayonnaise aus dem Mixerglas nehmen und nun die Gewürze vorsichtig untermischen. Pfeffer und Salz brauchst Du auf jeden Fall. Hier haben wir dann außerdem etwas Sambal Oelek dazu gemischt und die Mayonnaise mit Petersilie sowie einer fein gehackten Gewürzgurke abgeschmeckt. Natürlich kannst Du auch ganz andere Varianten zubereiten – z.B. mit Zitronensaft, Knoblauch, Dill oder auch mit Curry und Ananas.

Faschtewaije

Faschtewaije sind eine regionale Spezialität aus Basel, die zwischen Mitte Januar und Ostern gebacken wird. Auch wenn die Exzesse der Basler Fasnacht für Dich vielleicht fern sind, so schmeckt dieses Gebäck dies- und jenseits des Rheins …

Für dieses Rezept benötigst Du Malzextrakt. Das ist ein aus Gersten gewonnener Sirup, den Du in jedem Bioladen oder Reformhaus bekommst.

Zutaten:

400g Mehl
200g Butter
250 ml Milch
1 TL Malzextrakt
1 TL Salz
1 P. Trockenhefe
1 Ei
Kümmel

Zubereitung der Faschtewaije:

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Mehl in eine Schüssel geben. Hefe, Salz und Malzextrakt dazu mischen und gleich auch die Milch zu dem Mehl geben. Alles einmal durchkneten. Der Teig ist jetzt natürlich noch viel zu trocken. Nun nach und nach die flüssige, abgekühlte Butter dazu geben und den Teig kräftig durchkneten. Das geht natürlich mit einem entsprechenden Mixer mit Knethaken oder einer Küchenmaschine viel einfacher …

Den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Nun wird der Teig entweder am Stück oder portionsweise ca. 1,5 cm dick ausgerollt. Den ausgerollten Teig in Rauten schneiden, die mit dem Messer jeweils viermal eingeschnitten werden. Die Rauten auseinander ziehen und mit den Fingern die Schnitte noch etwas ausweiten.

Die Faschtewaije nun auf einem Backpapier mit genügend Abstand noch ca. eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Das Ei teilen. Die Faschtewaije mit dem Eigelb bestreichen und mit Kümmel bestreuen. Im Backofen bei ca. 200 Grad 20 Minuten lang backen.

Die Faschtewaije schmecken natürlich am Tag, an dem Du sie gebacken hast, am allerbesten. Sie halten sich aber auch in einer Brotdose noch ein paar Tage.

Kürbis mit Zitronenbutter und frischem Thymian

Es gibt keine Vorschrift, aus Kürbis immer nur Kürbiscremesuppe zu machen.

Zutaten:

Kürbis, hier Hokkaidokürbis
Butter
frischer Thymian
unbehandelte Zitrone
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
evtl. Parmesan

Zubereitung:

Kürbis schälen, Kerne entfernen und den Kürbis in dünne Scheiben schneiden. In eine Gratinform schichten. Mit frischem Thymian bestreuen. Butter schmelzen, geriebene Zitronenschale und Zitronensaft dazu geben und kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit etwas Sahne ablöschen. Diese Zitronenbutter über die Kürbisscheiben verteilen. Im Backofen überbacken. Kurz vor dem Servieren evtl. noch Parmesan darüber reiben.

Rosenkohl mit Parmesan

Zutaten:

Rosenkohl
Sahne
Gemüsebrühe
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Parmesan

Zubereitung von Rosenkohl mit Parmesan:

Die äußeren etwas härteren Blätter entfernen, waschen und halbieren. Rosenkohl in Olivenöl anbraten. Würzen mit Muskat, Pfeffer und wenig Salz. Mit 1/2 Tasse Gemüsebrühe ablöschen und mit Deckel ca. 5 Minuten garen. Deckel wegnehmen und die Flüssigkeit einköcheln lassen. Mit etwas Sahne ablöschen. Kurz vor dem Servieren geriebenen Parmesan dazu.