Totebeinli

Totebeinli

Dass die SchweizerInnen einen etwas morbiden Humor haben, zeigt sich u.a. am Namen dieser Kekse: Totebeinli. Hier das alte Familienrezept – das sich von den heute ‘moderneren’ Varianten erheblich unterscheidet, d.h. ohne Milchprodukte, ohne Eier, ohne Gewürze, ohne Backpulver.

Zutaten:

250 g Zucker
2 EL Honig
250 g Mandeln und/oder Haselnüsse
250 g Mehl
Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung der Totebeinli:

250g Zucker braunflüssig rösten. 2 Löffel Honig beifügen und mit einigen Löffeln Wasser aufkochen. Vorsicht: Die Zuckermasse ist sehr heiß!
250g grob gehackte Mandeln und/oder Haselnüsse in die Zuckermasse geben und rasch 250g Mehl einarbeiten – am besten einen stabilen Holzkochlöffel verwenden.
Die Masse auf ein Backpapier geben. Ca. finderdicke Würstchen drehen, in ca. 6 cm lange Stücke schneiden. (Hinweis: Der ganze Teig muss relativ rasch verarbeitet werden, so lange er noch warm ist.) Mit Eigelb bestreichen. 10 Min. bei ca. 170 Grad backen. Die Totebeinli werden erst beim Auskühlen hart. In einer Blechdose aufbewahren. Nach einigen Tagen werden die Kekse etwas weicher.